Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

14:30 Uhr
Was versteht man eigentlich unter der Sharpe-​Ratio?

OECD fordert Politik-Initiative und gibt sich etwas zuversichtlicher

Montag, 28.11.2016 11:05 von

PARIS (dpa-AFX) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gibt sich etwas zuversichtlicher für das weltweite Wirtschaftswachstum. Zugleich fordert die Organisation eine internationale Initiative, bestehend aus höheren Staatsausgaben, wirtschaftlichen Strukturreformen und handelspolitischer Offenheit. Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Konjunkturbericht der OECD hervor.

Ihre Wachstumsprognosen hob die Organisation, verglichen mit ihrer Projektion vom September, für viele Länder an. Die Weltwirtschaft dürfte in diesem Jahr um 2,9 Prozent, im kommenden Jahr um 3,3 Prozent und 2018 um 3,6 Prozent wachsen. Für die Vereinigten Staaten, den Euroraum, Japan, Großbritannien und China wurden die Prognosen jeweils moderat erhöht.

Die OECD fordert in ihrem Ausblick einen Maßnahmenkatalog, damit die globale Wirtschaft aus der "Falle" eines in den vergangenen Jahren zu niedrigen Wirtschaftswachstums entkommen könne. Dazu schlägt sie zum einen höhere Staatsausgaben vor. In ihren Prognosen enthalten ist bereits eine von der künftigen US-Regierung erwartete Lockerung der Fiskalpolitik. Von dieser erhofft sich die OECD eine Erhöhung des globalen Wachstums um 0,1 Prozentpunkte im Jahr 2017 und 0,3 Punkte im Jahr 2018. Auch die Europäische Union habe Raum für eine fiskalische Lockerung.

Unterstützung erhofft sich die OECD auch von weiteren Wirtschaftsreformen und einer offenen Handelspolitik. Dagegen warnt die Organisation vor Protektionismus und handelspolitischen Vergeltungsmaßnahmen wie Strafzöllen. Derartige Schritte würden den empfohlenen fiskalischen Impulsen entgegenstehen und deren positive Wachstumswirkung egalisieren. Die Geldpolitik könne dagegen kaum noch weiter gelockert werden, wie Verzerrungen an den Finanzmärkten und zunehmende Kursschwankungen zeigten./bgf/jkr/fbr