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NRW erwartet bei Opel-Verkauf keine Einschnitte in Bochum

Freitag, 17.02.2017 06:13 von

BOCHUM (dpa-AFX) - Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen rechnet im Fall eines Verkaufs von Opel an den französischen PSA-Konzern nicht mit Einschnitten im Ersatzteilzentrum Bochum mit seinen 700 Jobs. Das hätten Opel-Vertreter ihm mitgeteilt, sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

"Uns gegenüber geht Opel (...) davon aus, dass die rund 700 Arbeitsplätze im Warenverteilzentrum in Bochum durch eine eventuelle Übernahme durch PSA nicht gefährdet sind", sagte Duin. Er sei in Sachen Opel mit der Bundesregierung und Opel-Betriebsräten im engen Austausch, sagte der Minister.

Opel hatte das Produktionswerk Bochum Ende 2014 geschlossen, danach aber sein europäisches Ersatzteilzentrum am Standort auf 700 Stellen aufgestockt. Noch vor wenigen Tagen gab es Richtfest für einen 60 Millionen Euro teuren Neubau für das Ersatzteillager am Standort. Das neue Warenverteilzentrum soll im Sommer den Betrieb aufnehmen./rs/DP/zb