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Norma Group-Aktie mit Kursverlusten

Dienstag, 20.06.2017 10:24 von ARIVA.DE

An der deutschen Börse liegt das Wertpapier der Norma Group (Norma Aktie) gegenwärtig im Minus. Zuletzt zahlten Investoren für das Papier 48,34 Euro.

Im deutschen Wertpapierhandel hat sich heute die Aktie der Norma Group zwischenzeitlich um 0,51 Prozent verbilligt. Der Kurs des Anteilsscheins verbilligte sich um 25 Cent. Aktuell wird die Aktie am Aktienmarkt mit 48,34 Euro bewertet. Gegenüber dem MDAX liegt der Anteilsschein der Norma Group damit im Hintertreffen. Der MDAX kommt derzeit nämlich auf 25.668 Punkte. Das entspricht einem Plus von 0,53 Prozent. Die Norma Group-Aktie hatte am 11. August 2016 mit einem Kurs von 50,91 Euro die höchste Schlussnotierung der vergangenen zwölf Monate erreicht. Der niedrigste Schlusskurs aus diesem Zeitraum stammt vom 10. November 2016. Seinerzeit war das Wertpapier lediglich 35,20 Euro wert.

Die Norma Group SE ist ein international tätiges Technologieunternehmen, das qualitativ hochwertige Verbindungslösungen produziert und vertreibt. Zu den Kernprodukten zählen Befestigungsschellen, Verbindungselemente sowie Fluidsysteme (Clamp, Connect und Fluid). Dabei wird die gesamte Produktionskette vom Rohmaterial über die Halbteilefertigung bis hin zur Fertigung der Endprodukte abgedeckt. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Norma Group unter dem Strich einen Gewinn von 75,9 Mio. Euro. Der Umsatz belief sich auf 895 Mio. Euro. Investoren warten jetzt auf den 9. August 2017. An diesem Tag will der Konzern neue Geschäftszahlen vorlegen.

Das Wertpapier der Norma Group wurde erst kürzlich einer Analyse unterzogen.

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Aktie der Norma Group auf "Hold" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Der Trend in Richtung Elektromobilität gehe zunehmend rascher vonstatten und einige Zulieferer seien für diese Entwicklung besser als andere aufgestellt, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie zu deutschen Autozulieferern vom Montag. Der Hersteller von Kühlsystemen und Produkten zur Emissionskontrolle zähle allerdings nicht dazu. Er dürfte eher unter der Entwicklung leiden, denn Elektrofahrzeuge benötigten 30 bis 40 Prozent weniger an Inhalten, die Norma produziere, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie hier.