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14:18 Uhr
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Nordex: Da hat der Konzern noch reichlich Kärrnerarbeit zu verrichten!

Freitag, 13.01.2017 15:50

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

Nordex hat es nun eilig, ein „starkes Schlussquartal 2016“ nachzuweisen, wie man es den Anlegern ursprünglich versprochen hat. Nachdem das Unternehmen Mittwoch bekannt geben musste, beim Auftragseingang für das vergangene Geschäftsjahr 3 % unter den eigenen Erwartungen zu liegen, geht es jetzt um Schadensbegrenzung. Entsprechend veröffentlichte das Unternehmen nur einen Tag später die Meldung über die Lieferung weiterer 66 Megawatt für Australien. Das Projekt ist bereits im Auftragseingang 2016 verbucht.

Was tatsächlich interessant ist

Das eigentliche Interessante an der Meldung ist jedoch, dass sich Nordex mit Australien einen durchaus aussichtsreichen Markt zu erobern scheint. Am Standort des belieferten Windparks „Mount Gellibrand“ im Bundesstaat Victoria pfeift der Wind mit durchschnittlich 7,2 m/s. Da lässt sich schon ordentlich Strom erzeugen.

Da Australien weitaus dünner besiedelt ist als zum Beispiel Deutschland, gibt es auch weitaus weniger Ärger mit den Anwohnern. Beste Bedingungen also für extensive Flächennutzung durch Windkraft. Ich verweise in diesem Zusammenhang gerne auf das Beispiel Texas. Wäre der US-Staat mit seiner gewaltigen Flächenausdehnung ein eigenes Land, würde man weltweit an 6. Stelle bei der Windkrafterzeugung liegen. Grund: Texas hat den extrem dünn besiedelten Westen seines Staates mit Windrädern regelrecht zugepflastert. Ähnliches ist auch für Australien vorstellbar.

Australier sind noch nicht endgültig überzeugt

Ob allerdings Nordex davon profitieren wird, steht noch in den Sternen. Aus meiner Sicht verheißt die Laufzeit des Wartungsvertrages zunächst nichts Gutes. Sie beträgt gerade einmal magere zwei Jahre. Üblich sind in der Branche Servicezeiten von bis zu 15 Jahren, was den Firmen natürlich ein hübsches Zubrot einbringt. Die Australier scheinen also in Bezug auf den deutschen Zulieferer noch etwas skeptisch zu sein. Da hat Nordex noch reichlich Kärrnerarbeit zu verrichten.

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