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„Norbert Hofer ist so gefährlich“

Donnerstag, 01.12.2016 16:40 von

Der Strabag-Gründer fürchtet einem Sieg des Rechtspopulisten Hofer bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich. Er hat nicht nur politische Vorbehalte, er sieht vor allem auch Nachteile für den Wirtschaftsstandort.

Hans Peter Haselsteiner, 72, ist Gründer und früherer Vorstandschefs des Baukonzerns Strabag. Der promovierte Ökonom war liberaler Abgeordneter im österreichischen Parlament. Der Industrielle ist Unterstützer der liberalen Partei Neos. Im November initiierte der gebürtige Tiroler eine Kampagne gegen den rechtspopulistischen Bundespräsidentenkandidaten Norbert Hofer (FPÖ), die auch von der früheren Siemens-Managerin Brigitte Ederer und den ehemaligen EU-Kommissar Franz Fischler unterstützt wird.

Herr Haselsteiner, am 4. Dezember entscheidet sich Österreich, ob es nach rechts abbiegt. Warum engagieren Sie sich mit ihrem privaten Geld gegen den rechtspopulistischen Kandidaten Norbert Hofer?Das Verharmlosen von rechtsextremer Politik in Österreich kann sich zu einer gefährlichen Welle entwickeln. Sie kann alles hinweg spülen, was in unserem Land Demokratie ausmacht. Wir müssen leider in Europa erkennen, dass Demokratien keineswegs gefestigt sind, wie wir es bislang angenommen haben. Nichts, schon gar nichts ist selbstverständlich.

Was meinen Sie damit?Ich möchte nicht unter einem diktatorischen Regime leben, auch nicht unter den undemokratischen, Freiheitseinschränkenden Vorstufen. Ich habe die Unabhängigkeit und die Mittel gegen gefährliche Entwicklung zu kämpfen. Das tue ich auch nach Kräften.

Wie viele Mittel setzen Sie für Ihre Kampagne gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer ein?Die Mittel sind meinen Möglichkeiten angemessen.

Wollen Sie eine Zahl nennen?Nein.

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