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Nikkei schließt wegen Zinssorgen deutlich tiefer

Donnerstag, 15.09.2016 08:40 von

In Japan schauten die Anleger weiterhin auf ihre Notenbank. Schon den siebten Tag in Folge rutschten die Kurse an der Börse in Tokio. Besonders betroffen sind Aktien von Banken und Autoherstellern.

Unsicherheit über die weitere Zinspolitik und gesunkene Ölpreise haben am Donnerstag die Aktienmärkte in Fernost belastet. Die Sitzung der britischen Notenbank im Laufe des Tages und die Treffen der Bank of Japan und der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche standen dabei im Fokus.

Aber auch Fragen zur Geldpolitik in Japan bereiteten den Anlegern Kopfzerbrechen. „Die Investoren sind in Sorge, dass die japanische Zentralbank sich mit einer effektiven Politik zur Ankurbelung der Wirtschaft schwer tut und scheuen daher das Risiko“, sagte der Stratege Yoshinori Shigemi von JPMorgan Asset Management zu der Stimmung in Tokio. Auch ein Rückgang der Ölpreise am Vortag drückte auf die Stimmung. In China ruhte der Handel wegen eines Feiertags.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,3 Prozent tiefer bei 16.405 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um ein Prozent und lag bei 1301 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,1 Prozent.

Ein Euro wurde mit 1,1247 Dollar (Dollarkurs) bewertet nach 1,1249 Dollar im späten New Yorker Handel. Zu den Verlierern in Tokio zählten erneut vor allem Bankenwerte. Um mehr als sieben Prozent nach oben schoss dagegen der Kurs des Lebensmittelmarkt-Betreibers Lawson, an dessen Übernahme der Mitsubishi (Mitsubishi Aktie) -Konzern interessiert ist.

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