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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Nikkei auf dem absteigenden Ast

Donnerstag, 15.09.2016 05:00 von

In Japan schauen die Anleger weiterhin auf ihre Notenbank. Schon den siebten Tag in Folge rutschen die Kurse an der Börse in Tokio. Besonders betroffen sind Aktien von Banken und Autoherstellern.

Zwei Monate lang haben die Anleger in Japan sich über steigende Kurse freuen können. Seit der vergangenen Woche ist damit Schluss. Auch der Donnerstag beginnt mit Kursverlusten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei fiel um 1,1 Prozent auf 16.519 Punkte. Der breiter angelegte Topix verschlechterte sich um ein Prozent auf 1306 Punkte.

Auch eine Firmenumfrage konnte daran nichts ändern. Demnach ist in der japanischen Industrie die Stimmung zuletzt wieder gestiegen. Das zeigt die Reuters-Tankan-Umfrage, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Demnach stieg das Stimmungsbarometer im September auf fünf Punkte, nachdem es im August mit einem Punkt den niedrigsten Stand seit 2013 markiert hatte. Der Zuwachs war der erste seit drei Monaten. Japans Exporteuren macht der relativ starke Yen zu schaffen, der die Absatzchancen im Ausland schmälert.

Das Stimmungsbarometer für den Dienstleistungssektor fiel dagegen auf 14 von 18 Punkten im Vormonat. Einzelhändler beklagten Geschäftseinbußen infolge schlechten Wetters. Die Konjunkturerholung in der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft ist brüchig. Kommende Woche entscheidet die Notenbank, ob sie ihre Geldpolitik weiter lockert.

Zu den Verlierern an der Börse in Tokio gehören am Donnerstagvormittag Werte der Banken- und Autobranche. Die Mitsubishi (Mitsubishi Aktie) UFJ Financial Group rutschte um 1,9 Prozent nach unten, Sumitomo (Sumitomo Aktie) Mitsui verlor 1,6 Prozent. Autobauer Toyota sank um 1,3 Prozent.

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