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Niederlande fürchten Wilders Triumph

Samstag, 14.01.2017 09:20 von

In den Niederlanden startet der Wahlkampf. Am 15. März wird ein neues Parlament gewählt. Beste Chancen hat der Rechtspopulist Geert Wilders. Sein Triumph wäre ein Alptraum für Europa.

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders kann es kaum erwarten: „Am 15. März werde ich klar Schiff machen“, verspricht der Islam- und Europafeind seinen Landsleuten über sein Lieblingsmedium Twitter. „Wir werden die Niederlande zurückerobern.“ Für viele klingt dieses Versprechen wie eine Drohung.

Am 15. März wählen die Niederländer ein neues Parlament. Nach vier Jahren droht der großen Koalition unter dem rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte ein Denkzettel. Und nur eine Partei kann den Umfragen zufolge von der Unzufriedenheit der Wähler profitieren: Wilders „Partei für die Freiheit“ (PVV). Seit Wochen liegt sie in den Umfragen mit bis zu 25 Prozent vorn. Bei einem Wahlsieg wäre theoretisch sogar Wilders Einzug ins „torentje“ denkbar - das Türmchen, dem Sitz des Ministerpräsidenten in Den Haag.

Das ist für viele Niederländer unvorstellbar, und zurzeit ist eine Regierung unter einem Premier Wilders auch unrealistisch - nicht zuletzt deshalb, weil kein ernsthafter Koalitionspartner in Sicht ist. Dennoch: Nach Brexit und dem Sieg von Donald Trump in den USA steigt bei den sonst so pragmatischen Niederländern die Nervosität. Viele rechnen mit einem starken Votum gegen die etablierten Parteien in Den Haag, die sogenannte Elite.

Auch Europa schaut auf die Wahl am 15. März. Denn es ist die erste einer Reihe von Schicksalswahlen für die EU. Wenn es nach dem 53-jährigen Rechtsaußen Wilders geht, dann wird sein Triumph auch ein kräftiges Signal gegen Europa sein.

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