Neue Studie der UN verzeichnet die wichtigsten zehn Wege, ...

Donnerstag, 22.09.2016 20:26 von

Neue Studie der UN verzeichnet die wichtigsten zehn Wege, auf denen Regierungen und Unternehmen digitale Wirtschaften schaffen können

Neue Belege aus 25 Ländern, wie Regierungen und Unternehmen Barzahlungen senken können; McKinsey Global Institute enthüllt Potenzial für 3,7 Billionen USD zusätzliches GDP

New York (ots/PRNewswire) - Ein neuer Bericht (https://www.bettert hancash.org/tools-research/reports/accelerators-to-an-inclusive-digit al-payments-ecosystem) der "Better Than Cash Alliance" im Rahmen der UN legt zehn klare Schritte dar, mit denen Regierungen und Unternehmen von einer Wirtschaft fortkommen, in der Bargeld dominiert, hin zur Digitalisierung von Zahlungen.

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Der neue Bericht kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem das McKinsey Global Institute Prognosen veröffentlicht (http://www.mckinsey.com/gl obal-themes/employment-and-growth/how-digital-finance-could-boost-gro wth-in-emerging-economies), nach denen digitales Finanzwesen bis zum Jahr 2025 zu einem Wachstum des GDP von 3,7 Billionen USD führen, 95 Millionen Stellen in allen Branchen schaffen und jährlich 110 Milliarden USD Schwund in Entwicklungsländern einsparen könnte.

Es existiert ein wachsender Korpus an Belegen für den Nutzen des Übergangs von Barzahlungen zu digitalen Zahlungen. Die Umsetzung aber ist für Regierungen allein oft nur schwer zu schaffen. Ein Teil des Problems ist, dass die Schaffung einer Wirtschaft, in der digitale Zahlungsweisen allgemein verfügbar sind, die Zusammenarbeit zwischen vielen Parteien in öffentlichem und privatem Sektor notwendig macht.

Die Better Than Cash Alliance studierte 25 Länder, darunter Indien, Nigeria, Tansania, Ghana, Brasilien und Mexiko. Daraus ergaben sich zehn beschleunigende Maßnahmen, die im Regelfall starke Auswirkungen auf die Schaffung von Wirtschaften haben, in denen digitale Zahlungsweisen allgemein verfügbar sind.

"Die neue Studie des McKinsey Global Institute über das digitale Finanzwesen für alle sollte Regierungen von Entwicklungsländern dazu inspirieren, schnell Volkswirtschaften zu schaffen, in denen digitale Zahlungsmöglichkeiten allgemein verfügbar sind", sagte Dr. Ruth Goodwin-Groen, Geschäftsführerin der Better Than Cash Alliance. "Wir haben heute zudem eine Studie veröffentlicht, die belegt, wie Regierungen und Unternehmen schnell vom Bargeld fortkommen. Der Aufbau einer digitalen Wirtschaft kann eine Menge Arbeit bedeuten. Wie die neuen Daten aber zeigen, ist er absolut im Bereich des Machbaren und wird das inklusive Wachstum vorantreiben und so Menschen aus der Armut helfen."

Der Bericht stellt zudem die weiter steigende Wichtigkeit der Umstellung auf digitale Zahlungsweisen heraus. Die im Bericht zusammengestellten Daten belegen den Nutzen digitaler Zahlungen, darunter:

- Indien spart jährlich 2 Milliarden USD durch Digitalisierung von Subventionen für Kraftstoffe und reduziert zudem den Schwund bei Zahlungen. - In Tansania hat die Digitalisierung der Zahlungen von Unternehmen an Behörden für Häfen jährlichen Schwund von 175 Millionen USD beseitigt und besitzt das Potenzial, das GDP um bis zu 1,8 Milliarden USD zu steigern. - Brasilien sparte mehr als 30 % Transaktionskosten bei Ausschüttungen von Behörden an die Bürger. - Im Ergebnis der Installation von 20.000 Geräten an Verkaufsstellen erlebte Mexiko in den Jahren 2014/2015 eine Wachstumsrate dieser Art von Transaktionen von 17 %.

Die Analyse der Ergebnisse erbrachte 10 Maßnahmen, mit denen weitere Länder ihre Initiativen beschleunigen können, um Geld zu sparen, Steuereinnahmen zu erhöhen und die Möglichkeiten für die Bürger zur Hebung ihres Lebensstandards zu verbessern.

Die 10 Beschleuniger:

1. Förderung der Infrastruktur in der Wirtschaft bei kleinen bis mittleren Firmen, um die Nutzung bei Verbrauchern und auch bei größeren Zahlern auszuweiten. 2. Nutzung vorhandener Netzwerke und Plattformen zur Bereitstellung digitaler Zahlungsprodukte und Dienstleistungen, um digitale Zahlungsdienstleistungen schneller zu verbreiten und dabei die Kosten zu senken. 3. Etablieren einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur für die Teilnehmer, um Hindernisse für den Zugang zu reduzieren und für Innovation zu werben - in öffentlichen und privaten Einrichtungen. 4. Etablieren von Interoperabilität, um digitale Transaktionen nicht auf eine einzelne Zahlungsplattform zu beschränken, um wiederum die Übernahme und Akzeptanz zu steigern. 5. Entwicklung eines einzelnen Identifizierungsprogramms, auf das Teilnehmer des öffentlichen und privaten Sektors Zugriff haben, um Identitäten zu bestätigen. Dies kann digitale Zahlungen und finanzielle Inklusion vorantreiben. Zudem ist der Verbraucherschutz entscheidend, damit angemessene Kontrollen für Datenschutz und Sicherheit bereitstehen. 6. Digitalisieren von Routinevorgängen für Personen zwecks Transaktionen kann die Vertrautheit mit digitalen Zahlungen steigern und damit die Volumina digitaler Transaktionen. 7. Digitalisieren von Zahlungen an/von Behörden, um ein System digitaler Zahlungen voranzubringen - in diesem Fall durch Einsparungen bei Transaktionskosten und Steigerung des Zugriffs für Bürger auf solche Zahlungen. 8. Digitalisieren von Quittungen von Behörden, um die Vertrautheit mit digitalen Zahlungen bei Bürgern und Unternehmen zu steigern und letztlich Schwund zu senken und Umsätze zu steigern. Die Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor ist entscheidend. 9. Einführen von Bestimmungen, die Innovation und verantwortliche Methoden fördern, durch Kenntnis der Lücken und Hindernisse vorhandener Bestimmungen. Dabei müssen alle Beteiligten einbezogen werden. 10. Implementieren von Richtlinien, welche digitale Zahlungen praktisch und vorteilhaft gestalten, um die Annahme digitaler Zahlungen zu beschleunigen und zu verbreiten.

Die Kenntnis dieser Beschleuniger wird Regierungen dabei helfen, individuelle Lösungen zu entwickeln, um dies in ihren Ländern optimal umzusetzen. Der Bericht wird von einem Toolkit begleitet, der Politikern und wichtigen Beteiligten bei der Entwicklung solcher Programme helfen soll.

Die Better Than Cash Alliance ist eine globale Partnerschaft aus Regierungen, Unternehmen und internationalen Organisationen mit dem Ziel der Beschleunigung des Übergangs von Barzahlungen zu digitalen Zahlungen, um Armut zu reduzieren und inklusives Wachstum zu fördern. Der Kapitalentwicklungsfonds der Vereinten Nationen dient als Sekretariat.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.betterthancash.org und folgen Sie @BetterThan_Cash (https://twitter.com/BetterThan_Cash).

OTS: Better Than Cash Alliance newsroom: http://www.presseportal.de/nr/117226 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_117226.rss2

Pressekontakt: Angela Corbalan Head of Communications angela.corbalan@uncdf.org (+1) 917 224 9109