Neue Ideen für die Burgerbraterei

Donnerstag, 01.09.2016 17:20 von

McDonald's-Chef Steve Easterbrook fordert einen Kulturwandel beim Fast-Food-Riesen. Dafür tauscht er erfahrene Mitarbeiter wie US-Chef Andres gegen jüngere aus. Welche Rolle Obamas Ex-Sprecher bei dieser Rochade spielt.

Steve Easterbrook erinnert mit seinem Oxford-Englisch und pinkfarbenen Hemden so wenig an McDonald's (McDonald's Aktie) wie Big Ben oder Queen Elizabeth II. Der Brite will, dass der Fast-Food-Riese das „Denken von Gestern“ abschüttelt, wie der Vorstandschef sagte. Das meint Easterbrook ernst, wie US-Chef Mike Andres nun erfahren musste. 30 Jahre lang arbeitete er für McDonald's. Damit ist nun Schluss. Auch Pete Bensen muss als operativer Chef den Konzern verlassen. Er arbeitete 20 Jahren für die Burgerbraterei.

An die Position des 58 Jahre alten Andres tritt eine in der Branche relativ unbekannte Person: Chris Kempczinski (47), der erst vor einem Jahr vom Lebensmittelhersteller Kraft Foods zu McDonald's gewechselt war. Mit 47 Jahren ist er – für Konzernverhältnisse – früh zur Führungskraft aufgestiegen.

Easterbrook selber ist erst 49 Jahre alt und übernahm im März 2015 als Außenseiter den Chefposten. Der Verwaltungsrat holte ihn, als die Umsätze von McDonald's in bestehenden Filialen dramatisch gefallen waren. Der frühere Europachef hat seitdem einige Erfolge aufzuweisen: Die Umsätze stiegen mit der Einführung des ganztägigen Frühstücks – das ironischerweise Andres zuvor lautstark gefordert hatte. „Das wird viel zu wenig anerkannt“, sagte R.J. Hottovy, Analyst bei Finanzdienst Morningstar, den Easterbrooks Entscheidung „überrascht“.

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