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Neue Absatzzahlen: Mercedes-Benz übernimmt die Führung in der Premiumklasse

Montag, 09.01.2017 14:40 von

Mercedes-Benz mit Rekordergebnissen
Mercedes-Benz mit Rekordergebnissen - © iStock.com/ Dale Robins
Mercedes-Benz hat das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte hinter sich und ist zur führenden Automobilmarke im Premiumsegment aufgestiegen. Die stärkste Nachfrage kam den Angaben des Unternehmens zufolge dabei aus Asien und Mittelamerika.

Die Daimler-AG hat zum ersten Mal in der Geschichte innerhalb eines Jahres mehr als zwei Millionen Fahrzeuge seiner Marke Mercedes-Benz verkauft. Daimler-Chef Dieter Zetsche hat damit vorzeitig sein bis 2020 ausgegebenes Ziel erreicht, den Konzern zur absatzstärksten Premiummarke - vor Audi und BMW - auszubauen. Insgesamt hat Mercedes-Benz für das vergangene Jahr ein Absatzwachstum von 11,3 Prozent in den Büchern stehen. Der Konzern verkaufte 2,08 Millionen Fahrzeuge. „2016 war das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte von Mercedes-Benz und das sechste Rekordjahr in Folge. Mit neuen, die Kunden begeisternden Fahrzeugen in richtungsweisendem Design und einem herausragendem Wachstum vor allem auch in China und Europa haben wir uns an die Spitze im Premiumsegment gesetzt“, sagt Zetsche.

Außereuropäische Märkte mit stärkstem Wachstum

Europa war den Konzernangaben zufolge im vergangenen Jahr die Region mit den stärksten Absatzzahlen mit rund 900.000 verkauften Fahrzeugen. Der Absatz konnte in dieser Region um 12,4 Prozent gesteigert werden. Besonders beliebt waren Fahrzeuge der E-Klasse sowie SUVs. In China konnte Mercedes-Benz seinen Absatz sogar noch stärker um 26,6 Prozent auf 473.000 verkaufte Fahrzeuge steigern und in Mexiko sogar um 34,4 Prozent. Allein in den USA musste Mercedes-Benz einen leichten Rückgang der Verkaufszahlen (minus 0,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Trotzdessen blieb Mercedes-Benz mit 340.000 verkauften Fahrzeugen die zulassungsstärkste Premiummarke im US-amerikanischen Markt.

Aktionäre reagieren verhalten

Die Daimler-Aktie konnte nach dem heutigen Handelsbeginn zwischenzeitlich rund 0,6 Prozent gewinnen und notiert zur Stunde bei 71,96 Euro pro Papier. Laut dpa-AFX riet die DZ Bank zuletzt zum Kaufen der Aktie mit einem Kursziel von 77 Euro. Grund dafür waren die Aussichten auf eine positive Absatzentwicklung. Auch die Deutsche Bank riet laut derselben Quelle zum Kaufen des Papiers, betonte aber, dass die Automobilindustrie im kommenden Jahr mit Gegenwind rechnen müsse.