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Nachdenken über eine Fusion

Freitag, 07.10.2016 17:00 von

Finden die Verlegerverbände VDZ und BDZV zueinander? Was steckte hinter der Trennung von „Berliner Zeitung” und Brigitte Fehrle? Und wer gewinnt die Königskategorien bei den Lead Awards?

Es klang mehr nach Pflichtgefühl als nach Zuneigung: Als das Handelsblatt im Februar 2014 den Verleger Hubert Burda im Interview fragte, ob er abermals für die Präsidentschaft des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) kandidieren wolle, antwortete er, er mache „alles, wozu eine Notwendigkeit besteht“. Notwendig war die Kandidatur des bereits seit 1997 amtierenden VDZ-Präsidenten auch deshalb, weil sich kein anderer Kandidat fand. Wenn Burdas Amtszeit Mitte 2018 endet, wird der dann 78 Jahre alte Verleger aber mit Sicherheit nicht für eine abermalige Kandidatur zur Verfügung stehen.

Und so macht man sich bereits jetzt in einigen Zeitschriftenhäusern Gedanken, wie es mit dem Verband nach Burdas Präsidentschaft weitergehen soll. Offenbar hat es bereits das ein und andere bilaterale Gespräch zwischen Großverlagen zu dem Thema gegeben. Eine Option, die sich dabei abzeichnet, ist eine Fusion mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Die Idee ist nicht neu. Schon vor ein paar Jahren wurde über ein Zusammengehen der Verbände nachgedacht. Daraus ist nichts geworden. Allerdings kooperieren VDZ und BDZV schon heute auf einigen Feldern, etwa in Fragen der Medien- und Tarifpolitik. Zudem residieren beide Verbände in ein und demselben Haus in der Berliner Markgrafenstraße 15.

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