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17.11.17
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Munich Re-Aktie leicht im Minus

Mittwoch, 15.11.2017 11:13 von ARIVA.DE

Die Munich Re-Aktie notiert heute ein wenig leichter. Der jüngste Kurs betrug 189,25 Euro.

Für das Wertpapier von Munich Re (Munich Re Aktie) steht gegenwärtig ein Verlust von 0,92 Prozent zu Buche. Das Wertpapier verbilligte sich um 1,75 Euro. Der Anteilsschein von Munich Re kostet aktuell 189,25 Euro. Zieht man den Eurostoxx 50 als Benchmark hinzu, dann liegt die Aktie von Munich Re hinten. Der Eurostoxx 50 kommt mit einem Punktestand von 3.532 Punkten derzeit auf ein Minus von 0,67 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete die Munich Re-Aktie am 28. Oktober 2008. Seinerzeit kostete die Aktie 76,40 Euro, also 112,85 Euro weniger als gegenwärtig.

Das Unternehmen Munich Re

Die Münchener Rück ist eine der größten Rückversicherungs-Gesellschaften weltweit. Neben dem Kerngeschäft Rückversicherung ist der Konzern auch in den Bereichen Erstversicherung sowie in der Krankenrück- und Krankenerstversicherung außerhalb Deutschlands aktiv. Darüber hinaus ist einer der zentralen Unternehmensbereiche der Münchener Rück das Erstversicherungsgeschäft der ERGO-Versicherungsgruppe.

So sehen Analysten die Munich Re-Aktie

Das Wertpapier von Munich Re wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley (Morgan Stanley Aktie) hat das Kursziel für Munich Re nach einer Telefonkonferenz zur aktuellen Geschäftsentwicklung von 196 auf 214 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Der mögliche Verkauf des deutschen Leben-Geschäfts könnte als Kurstreiber für die Aktie des Rückversicherers fungieren, schrieb Analystin Nadine van der Meulen in einer Studie vom Dienstag. Das neue Kursziel reflektiere ihre Verlagerung der Bewertungsbasis von 2018 auf 2019.

Die NordLB hat die Einstufung für Munich Re nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 158 Euro belassen. Wie nicht anders zu erwarten, sei auch der Münchener Rückversicherer durch die Naturkatastrophen im dritten Quartal stark getroffen worden, schrieb Analyst Volker Sack in einer Studie vom Dienstag. Er korrigierte seine Schätzungen für 2017 und die Folgejahre nochmals nach unten. Die Gesamtsituation sei herausfordernd. Der Experte bleibt daher skeptisch.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.