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Munich Re-Aktie läuft heute schlechter

Mittwoch, 15.11.2017 12:16 von ARIVA.DE

Der Anteilsschein von Munich Re (Munich Re Aktie) notiert am Mittwoch ein wenig leichter. Das Papier notiert derzeit bei 188,80 Euro.

Ein Kurssturz von 1,15 Prozent steht gegenwärtig für die Munich Re-Aktie zu Buche. Die Aktie verbilligte sich um 2,20 Euro. Zuletzt notierte das Wertpapier bei 188,80 Euro. Das Wertpapier von Munich Re hat sich aufgrund dieser Entwicklung heute denoch bislang besser entwickelt als der Gesamtmarkt, gemessen am DAX. Dieser notiert bei 12.862 Punkten. Der DAX liegt aktuell damit um 1,31 Prozent im Minus. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete die Aktie von Munich Re am 28. Oktober 2008. Seinerzeit kostete das Papier 76,40 Euro, also 112,40 Euro weniger als zur Stunde.

Das Unternehmen Munich Re

Die Münchener Rück ist eine der größten Rückversicherungs-Gesellschaften weltweit. Neben dem Kerngeschäft Rückversicherung ist der Konzern auch in den Bereichen Erstversicherung sowie in der Krankenrück- und Krankenerstversicherung außerhalb Deutschlands aktiv. Darüber hinaus ist einer der zentralen Unternehmensbereiche der Münchener Rück das Erstversicherungsgeschäft der ERGO-Versicherungsgruppe.

So sehen Experten die Munich Re-Aktie

Der Anteilsschein von Munich Re wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley (Morgan Stanley Aktie) hat das Kursziel für Munich Re nach einer Telefonkonferenz zur aktuellen Geschäftsentwicklung von 196 auf 214 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Der mögliche Verkauf des deutschen Leben-Geschäfts könnte als Kurstreiber für die Aktie des Rückversicherers fungieren, schrieb Analystin Nadine van der Meulen in einer Studie vom Dienstag. Das neue Kursziel reflektiere ihre Verlagerung der Bewertungsbasis von 2018 auf 2019.

Die NordLB hat die Einstufung für Munich Re nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 158 Euro belassen. Wie nicht anders zu erwarten, sei auch der Münchener Rückversicherer durch die Naturkatastrophen im dritten Quartal stark getroffen worden, schrieb Analyst Volker Sack in einer Studie vom Dienstag. Er korrigierte seine Schätzungen für 2017 und die Folgejahre nochmals nach unten. Die Gesamtsituation sei herausfordernd. Der Experte bleibt daher skeptisch.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.