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21.07.17
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekordjagd unterbrochen - GE auf Talfahrt

MORNING BRIEFING - USA/Asien

Dienstag, 10.01.2017 07:57 von

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

=== 

+++++ TAGESTHEMA +++++

Die Verbraucherpreise in China sind im Dezember um 2,1 Prozent gestiegen und damit zwar weniger stark als zuletzt, aber so wie von Experten prognostiziert. Es war das erste Mal seit vier Monaten, dass sich das Wachstum gegenüber dem Vormonat verlangsamte. Im November waren die Preise um 2,3 Prozent gestiegen. Deutlich und stärker als erwartet nach oben ging es bei den Erzeugerpreisen: Sie legten im Schlussmonat 2016 um 5,5 Prozent zu nach einem Plus von 3,3 Prozent im November. Damit setzt sich der deutliche Aufwärtstrend bei den Erzeugerpreisen, der im September begonnen hatte, beschleunigt fort. Analysten hatten ein Plus von 4,8 Prozent erwartet. Da die Preise weiter stiegen, habe die Zentralbank nur begrenzt Möglichkeiten, die Geldpolitik zu lockern, meint Ding Shuang, Ökonom bei Standard Chartered. Die chinesische Volkswirtschaft dürfte sich nach seiner Einschätzung in den kommenden Monaten weiter stabil entwickeln. "Während im Januar 2016 noch Inflation und eine harte Landung die allgemeine Sorge war, sorgt man sich nun um die Inflation und Finanzrisiken", heißt es von Macquarie Group.

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

INDEX                     Stand   +/- % 
S&P-500-Future         2.260,00  -0,22 % 
Nikkei-225            19.301,44  -0,79 % 
Hang-Seng-Index       22.686,11  +0,56 % 
Shanghai-Composite     3.160,69  -0,33 % 
S&P/ASX 200            5.760,70  -0,80 % 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Etwas stärkere Kursverluste in Tokio und Sydney haben am Dienstag das Bild an den ansonsten insgesamt uneinheitlichen Börsen in Ostasien geprägt. Der stärkste Impuls für den Nikkei-Index kam vom Devisenmarkt. Teilnehmer sprachen aber auch von Gewinnmitnahmen und einer Pause der "Trump-Rally". Der Dollar gab weiter nach, der Yen wertet im Umkehrschluss also auf, womit sich die Exporte aus Japan verteuern. Am Montag fand in Tokio wegen eines Feiertags kein Handel statt. "Ich glaube, einige Marktteilnehmer steigen aus ihren Dollarpositionen aus Vorsicht vor der Pressekonferenz von Donald Trump morgen aus", sagt Devisenfachmann Yuzo Sakai von Tokyo Forex & Ueda Harlow. An den Finanzmärkten in Asien kursierten Spekulationen, dass sich Trump bei seinem ersten großen Auftritt seit seinem Wahlsieg kritisch zu den asiatischen Zulieferern der US-Industrie äußern wird - das schüre Verunsicherung, sagte Shusuke Yamada von der Bank of America-Merrill Lynch. In Sydney sprachen Marktteilnehmer von Gewinnmitnahmen, nachdem die Börse dort am Montag ein 20-Monatshoch erreicht hatte. In China sorgt ein unerwartet starker Anstieg der Erzeugerpreise zwar für Gesprächsstoff, die Aktienkurse bewegen die Daten aber zunächst nicht. Für gute Stimmung in Hongkong, speziell im Einzelhandelssektor, sorge, dass der Internetgigant Alibaba eine Kontrollmehrheit beim Kaufhausbetreiber Intime erwerbe, heißt es. Intime schießen um über 30 Prozent nach oben.

US-NACHBÖRSE

WD-40 gaben auf Nasdaq.com um 5,8 Prozent nach. Das global agierende Chemieunternehmen hatte enttäuschende Umsätze berichtet und dies mit dem Anstieg des Dollar nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten begründet. A. Schulman gaben um 2,6 Prozent nach. Der Kunststoff-Hersteller hatte belastet von Restrukturierungskosten über einen Gewinnrückgang und eine andauernde Umsatzschwäche berichtet. Ein Kursdebakel erlebten hhgregg, nachdem der Möbel- und Elektronikausstatter Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Der Kurs brach um 23,7 Prozent ein.

WALL STREET

INDEX               zuletzt         +/- %         absolut  +/- % YTD 
DJIA              19.887,38         -0,38          -76,42       0,63 
S&P-500            2.268,91         -0,35           -8,07       1,34 
Nasdaq-Comp.       5.531,82          0,19           10,76       2,76 
Nasdaq-100         5.024,90          0,36           17,82       3,32 
 
                               Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 822 Mio   769 Mio 
Gewinner             1.082     1.427 
Verlierer            1.941     1.584 
Unverändert             82       106 

Uneinheitlich - Während Energie- und Versorgerwerte von schwachen Ölpreisen mit nach unten gezogen wurden, waren Technologie- und Pharmawerte gesucht. Der Nasdaq-Composite erreichte ein neues Allzeithoch. Doch Teilnehmer vermissten insgesamt Impulse und zeigten sich mit Blick auf die demnächst beginnende Berichtsaion abwartend. Eine Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs drückte Procter & Gamble um 0,8 Prozent. Die Analysten raten auch zum Verkauf von Coca-Cola. Die Aktie gab um 1 Prozent nach. Fiat Chrysler standen im Blick mit der Ankündigung, 1 Milliarde Dollar in zwei bestehende US-Werke zu investieren. Die Fiat-Aktie legte um 1,4 Prozent zu. McDonald's teilte mit, dass 80 Prozent seines Chinageschäfts an ein Konsortium verkauft würden. Die McDonald's-Aktie gab 0,3 Prozent nach. Mars übernimmt die VCA Inc für rund 7,7 Milliarden US-Dollar. Die VCA-Aktie sprang um 28 Prozent nach oben. In der Pharmabranche zahlt Takeda für den Leukämie-Spezialisten Ariad 4,7 Milliarden US-Dollar,. Ariad verteuerten sich um 73 Prozent auf 23,75 Dollar.

TREASURYS

Laufzeit       Akt. Rendite  Bp zu Vortag  Rendite Vortag 
10 Jahre               2,37          -4,8            2,42 
30 Jahre               2,96          -4,5            3,01 

Staatsanleihen, die als sicherer Hafen gelten, waren gesucht. Steigende Kurse drückten die Rendite zehnjähriger US-Anleihen um 5 Basispunkte auf 2,37 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Mo, 9.36 Uhr  % YTD 
EUR/USD   1,0596  +0,1 %   1,0584        1,0549  +0,8 % 
EUR/JPY   122,67  +0,0 %   122,65        123,65  -0,2 % 
EUR/GBP   0,8725  +0,4 %   0,8694        0,8658  +2,4 % 
GBP/USD   1,2145  -0,2 %   1,2174        1,2182  -1,6 % 
USD/JPY   115,78  -0,1 %   115,91        117,21  -1,0 % 
USD/KRW  1195,35  -0,7 %  1203,64       1204,28  -1,0 % 
USD/CNY   6,9260  -0,2 %   6,9375        6,9353  -0,3 % 
USD/CNH   6,8782  -0,0 %   6,8788        6,8784  -1,4 % 
USD/HKD   7,7556  -0,0 %   7,7563        7,7553  +0,0 % 
AUD/USD   0,7361  +0,0 %   0,7360        0,7318  +2,0 % 
 

Am Devisenmarkt gab der Dollar etwas nach, blieb aber innerhalb seiner Spanne vom Freitag. Der Euro stand im späten US-Geschäft bei 1,0568 Dollar. Auf breiter Front unter Druck stand das Pfund, nachdem die britische Premierministerin Theresa May erneut signalisiert hatte, dass bei den Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU die angestrebte Zuwanderungskontrolle eine rote Linie sein werde, über die nicht verhandelt werde. Damit dürfte mit dem Brexit jedoch unvermeidlich auch der Zugang zum europäischen Binnenmarkt verloren gehen, meinte Devisenanalystin Esther Reichelt von der Commerzbank. Das Pfund wertete zur US-Währung auf 1,2161 Dollar ab; am Freitagnachmittag kostete es noch rund 1,2575 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         51,95      51,96  -0,0 %    -0,01  -3,3 % 
Brent/ICE         54,93      54,94  -0,0 %     0,00  -3,2 % 
 

Zu kräftigen Preisrückgängen kam es am Ölmarkt. Das Barrel der US-Sorte WTI verbilligte sich um 3,8 Prozent auf 51,96 Dollar, das war das niedrigste Settlement seit drei Wochen. Teilnehmer nannten einerseits Zweifel an den vereinbarten Förderdrosselungen von Opec-Mitgliedern und Nichtmitgliedern als Ursache. Dazu kam, dass in den USA wieder mehr Öl gefördert wird, wie Daten von Baker Hughes vom Freitagabend belegten. Die Zahl der in Betrieb befindlichen Bohrlöcher ist laut Baker Hughes nun zehn Wochen in Folge stetig gestiegen. Der Anstieg der Ölpreise in den vergangenen Monaten macht die Förderung für viele Unternehmen wieder rentabel, weshalb vorübergehend stillgelegte Förderanlagen wieder in Betrieb genommen wurden.

METALLE

METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)    1.185,58   1.181,15  +0,4 %    +4,43  +3,0 % 
Silber (Spot)     16,62      16,56  +0,4 %    +0,06  +4,4 % 
Platin (Spot)    975,95     977,00  -0,1 %    -1,05  +8,0 % 
Kupfer-Future      2,56       2,54  +0,9 %    +0,02  +2,2 % 
 

Der Preis für die Feinunze Gold stieg um 0,8 Prozent auf 1.182 Dollar und bewegte sich in der Nähe eines Sechswochenhochs. Anleger suchten die Sicherheit des Goldes, weil sich die Politik der US-Notenbank derzeit wieder schwerer absehen lasse, hieß es dazu. So hält Charalambos Pissouros, Analyst bei IronFX Global, ein zurückhaltenderes Vorgehen der Notenbanker für möglich. Er verweist auf die veränderte Zusammensetzung des Offenmarktausschusses der Fed. Dort hätten die "Tauben" wieder mehr Gewicht, weshalb er mit nur zwei Zinserhöhungen rechne, so der Analyst. Andere Experten sehen die Fed möglicherweise im Zugzwang, wenn die Inflation weiter anziehen sollte.

+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG, 20.00 UHR +++++

CHINA

Seit Beginn der Anti-Korruptions-Kampagne in China vor vier Jahren sind nach Behördenangaben fast 1,2 Millionen Menschen überführt und bestraft worden. Dabei seien auch Vermögenswerte im Volumen von umgerechnet mehr als 1 Milliarde Euro beschlagnahmt worden, teilte die zuständige Behörde mit.

USA

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat seinen Schwiegersohn Jared Kushner für einen hochrangigen Beraterposten im Weißen Haus nominiert. Kushner sei während des Wahlkampfs und der Übergangszeit schon ein "enormer Gewinn" gewesen, erklärte Trump. Nun sei er "stolz" darauf, ihn künftig "in einer Schlüsselrolle" an seiner Seite zu haben.

YAHOO

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 10, 2017 01:57 ET (06:57 GMT)

will sich nach dem Verkauf seines Kerninternetgeschäfts an Verizon in Altaba Inc umbenennen. Zu den Vermögenswerten des Restunternehmens würde dann die Yahoo-Beteiligung an der chinesischen Alibaba Group Holding und an Yahoo Japan gehören, wie Yahoo mitteilte. Zudem werden mehrere langjährige Board-Mitglieder zurücktreten, darunter CEO Marissa Mayer und Mitgründer David Filo.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com 

DJG/raz/gos

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