Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

20:13 Uhr
BREXIT/GESAMT-​ROUNDUP 2/EU-​Austritt beantragt: Großbritannien sagt Goodbye

MORNING BRIEFING - USA/Asien

Mittwoch, 30.11.2016 08:00 von

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

=== 

+++++ TAGESTHEMA I +++++

Linde und Praxair könnten nach den im September gescheiterten Verhandlungen einen neuen Anlauf für eine Fusion nehmen. Der US-Konkurrent habe einen modifizierten Vorschlag vorgelegt, teilte der deutsche Gasekonzern mit. Praxair bestätigte dies und teilte weiter mit, es sei nicht sicher, dass es zu einer Transaktion komme. Zu Details äußerte sich keines der beiden Unternehmen. Der Linde-Vorstand will den Vorschlag für einen potentiellen Zusammenschluss unter Gleichen prüfen. Mit dem Vorgang vertrauten Personen zufolge hat Praxair in der vergangenen Woche Kontakt zu Linde aufgenommen. Die Gespräche könnten bald beginnen. Einer der Informanten warnte indes, dass sich Linde möglicherweise nicht auf neue Verhandlungen einlassen werde und sieht somit bei weitem keine Garantie für einen Deal.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Auch im Oktober und damit im dritten Monat in Folge hat die Industrieproduktion in Japan zugenommen, allerdings hat sich das Tempo verlangsamt. Gestützt wurde die Entwicklung durch Exporte von Elektronikgütern sowie anderer Produkte nach China. Die Produktion wuchs laut Wirtschafts-, Handel- und Industrieministerium im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent und traf damit genau die Erwartung der Beobachter. Im September hatte sie um 0,6 Prozent zugelegt. Für den November wird eine Belebung erwartet, das Produktionsplus wird auf 4,5 Prozent veranschlagt. Im Dezember dürfte sich das Blatt wenden und die Produktion um 0,6 Prozent sinken. Japans Wirtschaft hat seit Beginn des Jahres allmählich zugelegt. Inzwischen werden Investitionen angesichts der Unsicherheit der globalen Wirtschaft allerdings auf Eis gelegt.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-US 
    14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht November 
          Beschäftigung privater Sektor 
          PROGNOSE: +170.000 Stellen 
          zuvor:    +147.000 Stellen 
 
    14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Oktober 
          Persönliche Ausgaben 
          PROGNOSE: +0,5 % gg Vm 
          zuvor:    +0,5 % gg Vm 
          Persönliche Einkommen 
          PROGNOSE: +0,4 % gg Vm 
          zuvor:    +0,3 % gg Vm 
 
    15:45 Index Einkaufsmanager Chicago November 
          PROGNOSE: 52,0 
          zuvor:    50,6 
 
    16:30 Rohöllagerbestände (Woche) 
 
    20:00 Fed, Beige Book 
 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

INDEX                     Stand   +/- % 
S&P-500-Future         2.202,50  -0,06 % 
Nikkei-225            18.308,48  +0,01 % 
Hang-Seng-Index       22.806,66  +0,31 % 
Kospi                  1.983,48  +0,26 % 
Shanghai-Composite     3.243,12  -1,21 % 
S&P/ASX 200            5.440,50  -0,31 % 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Ohne klaren Trend präsentieren sich die Börsen in der Region Südostasien: Insbesondere die beiden Leitbörsen in Tokio und Schanghai weisen unterschiedliche Tendenzen auf. Während der Nikkei-225 gestützt von einem fallenden Yen hauchdünn im Plus geschlossen hat, verliert der Schanghai-Composite recht deutlich. Der massive Kapitalabfluss aus den asiatischen Schwellenländern in die USA nach dem Wahlsieg von Donald Trump scheine aber eine Pause einzulegen, heißt es. Die Aufschläge der Wall Street werden als zu dünn charakterisiert, um die Stimmung quer über alle Handelsplätze der Region zu stützen. Der Handel werde stattdessen von der Sorge überschattet, dass sich die Opec am Mittwoch nicht auf eine Förderbegrenzung verständigen werde. In Sydney schloss der Leitindex etwas leichter - auch gebremst von im Vergleich zur Vortageszeit deutlich gesunkenen Ölpreisen. Die Abgaben in Schanghai werden unter anderem mit einer "falkenhafteren" Notenbank in China erklärt, nachdem sich die Zinsen, zu denen sich Banken untereinander Geld leihen, in den vergangenen Wochen erhöht haben. Auch wenn sich die Ölpreise seit US-Handelsschluss leicht erholen, sind sie doch auf Tagessicht auf das niedrigste Niveau seit zwei Wochen abgestürzt. Daher führen Energiewerte die Liste der Tagesverlierer in Asien sowie Australien an. Samsung Electronics ziehen in Seoul um 3,7 Prozent an und steigen auf auf Allzeithoch. Im Handel wird auf das Bündel anlegerfreundlicher Beschlüsse des Vortages verwiesen. China Eastern Airlines steigen in Hongkong um 0,5 Prozent. Die Fluggesellschaft will ihre Tochter Eastern Air Logistics Co an die Muttergesellschaft veräußern. Accordia Golf schießen in Tokio um 15,8 Prozent empor. MBK Partners plant eine Übernahmeofferte.

US-NACHBÖRSE

Autodesk sind nach dem Ausweis schwacher Geschäftszahlen um 2,0 Prozent unter Druck geraten. Der Softwareanbieter hatte einen Drittquartalsverlust berichtet. Der Ausblick auf die vierte Periode verfehlte ebenfalls die Markterwartungen. Guidewire übertraf zwar die Marktschätzungen im ersten Quartal umsatz- und gewinnseitig, doch auch hier hielt der Ausblick nicht das, was Marktakteure erhofft hatten. Die Papiere ermäßigten sich um 0,8 Prozent. Der erste Geschäftsbericht seit dem Börsengang von Nutanix riss Anleger nicht von den Sitzen, die Titel büßten 3,8 Prozent ein. Splunk stellte Quartalserlöse über Markterwartung in Aussicht und erhöhte den Jahresausblick. Der Kurs legte um 6,9 Prozent zu.

WALL STREET

INDEX               zuletzt         +/- %         absolut  +/- % YTD 
DJIA              19.121,60          0,12           23,70       9,74 
S&P-500            2.204,66          0,13            2,94       7,86 
Nasdaq-Comp.       5.379,92          0,21           11,11       7,44 
Nasdaq-100         4.873,21          0,33           16,19       6,09 
 
                               Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 927 Mio   870 Mio 
Gewinner             1.468     1.030 
Verlierer            1.552     1.994 
Unverändert            102        86 

Knapp behauptet - Eine Serie starker Konjunkturdaten hat die Wall Street leicht nach oben gehievt. Die Unsicherheit vor dem Opec-Treffen hielt aber die Kaufbereitschaft in Grenzen. Auch der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag und das Italien-Referendum am Sonntag sorgten für Zurückhaltung. Bei den Einzelwerten führten Unitedhealth den Dow-Jones-Index mit einem Plus von 3,7 Prozent an und erklommen ein neues Allzeithoch. Der Versicherer hat auf einen optimistischen Ausblick für 2017 geliefert. Die Boeing-Aktie kletterte um 1,3 Prozent auf ein 18-Monatshoch. Wells Fargo rechnet bei der vermutlich demnächst anstehenden Dividendenerhöhung mit einem zweistelligen Zuwachs. Thor Industries gewannen 12,6 Prozent. Die Zahlen für das erste Quartal sind über den Markterwartungen ausgefallen. Dagegen brachen Shoe Carnival nach schwacehn Zahlen um 13,6 Prozent ein. Für Tiffany & Co ging es mit starken Quartalszahlen um gut 3 Prozent aufwä

TREASURYS

Laufzeit      Rendite   Änderung in Bp 
10 Jahre      2,30 %          -1,5 
30 Jahre      2,95 %          -2,1 

Die Notierungen der US-Anleihen drehten im Verlauf ins Plus. Dabei beobachteten Teilnehmer Käufe zum Monatsende. Zudem half die Skepsis gegenüber dem Treffen der Opec am Mittwoch. Denn wenn es nicht gelingt, die Preise zu stützen, würde die Inflation gedrückt, was die reale Rendite der Anleihen und damit ihre Attraktivität steigern würde. Die Rendite zehnjähriger Papiere fiel um 2 Basispunkte auf 2,30 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Di, 10:46 Uhr   % YTD 
EUR/USD   1,0634  -0,1 %   1,0649         1,0598   -2,1 % 
EUR/JPY   119,91  -0,0 %   119,92         119,28   -6,0 % 
EUR/GBP   0,8522  -0,1 %   0,8533         0,8515  +15,7 % 
GBP/USD   1,2481  -0,1 %   1,2491         1,2448  -15,4 % 
USD/JPY   112,74  +0,2 %   112,52         112,54   -4,0 % 
USD/KRW  1168,35  -0,0 %  1168,62        1172,06   -0,7 % 
USD/CNY   6,8858  -0,2 %   6,8968         6,8981   +6,0 % 
USD/CNH   6,9002  -0,2 %   6,9161         6,9202   +5,1 % 
USD/HKD   7,7558  -0,0 %   7,7566         7,7565   +0,1 % 
AUD/USD   0,7478  -0,1 %   0,7487         0,7468   +2,7 % 
 
 

Der Euro rückte gegen den Dollar vor und notierte bei 1,0647. Teilnehmer sahen darin eine Gegenbewegung nach dem rasanten Anstieg des Greenback seit Anfang November, als er noch bei 1,11 Dollar stand. Analysten rechnen aber ungeachtet der Tagesbewegung damit, dass der übergeordnete Trend für die US-Währung weiter nach oben zeigt. Das bevorstehende Verfassungsreferendum in Italien werde den Euro im Zaum halten, hieß es. Die Experten der Danske Bank sprachen in diesem Zusammenhang von einem "Cocktail"; zusammen mit dem zum Wochenausklang anstehenden US-Arbeitsmarktbericht zementiere er die Erwartungen einer Zinserhöhung in den USA im Dezember - für den Euro kein gutes Vorzeichen. Danske sieht den Euro auf Sicht von drei Monaten bei 1,04 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         45,53      45,23  +0,7 %     0,30   +3,0 % 
Brent/ICE         46,80      46,38  +0,9 %     0,42   +2,9 % 
 
 

Die Blicke waren auf die Sitzung der Opec am Mittwoch gerichtet, die im Kampf gegen die Ölschwemme die Fördermenge begrenzen will. Im Tagesverlauf machte sich am Markt zunehmend Skepsis breit nach den vielen vergeblichen Anläufen in der Vergangenheit. Zudem signalisierten die Ölminister von Iran und Indonesien ihren Widerwillen, die Produktion zu senken. Ein Barrel der Sorte WTI fiel um 3,9 Prozent auf 45,23 Dollar, für Brent ging es in gleichem Umfang nach unten.

METALLE

METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.189,24   1.187,70  +0,1 %    +1,54  +12,1 % 
Silber (Spot)     16,70      16,63  +0,4 %    +0,07  +20,8 % 
Platin (Spot)    919,80     920,50  -0,1 %    -0,70   +3,2 % 
Kupfer-Future      2,57       2,60  -1,1 %    -0,03  +19,1 % 
 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 30, 2016 02:00 ET (07:00 GMT)

Der Goldpreis gab einen Teil der Vortagesgewinne wieder ab. Der Preis für die Feinunze fiel im späten Geschäft um 0,4 Prozent auf 1.189 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

INNENPOLITIK BRASILIEN

Tausende Demonstranten haben in Brasilien gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert. Die Polizei trieb die Menge vor dem Kongressgebäude mit Gewalt auseinander. Dabei setzte sie auch Tränengas ein. Einige der insgesamt etwa 10.000 Demonstranten griffen die Einsatzkräfte an.

IS-TERROR

Das Messerattentat auf dem Campus einer US-Universität hatte mutmaßlich einen islamistischen Hintergrund: Der Täter habe kurz vor dem Angriff islamistische Slogans im Internet veröffentlicht, berichten US-Medien. Die Terrorgruppe IS beanspruchte die Tat, bei der elf Menschen verletzt wurden, nach Angaben einer US-Website inzwischen für sich.

KONJUNKTUR JAPAN

Hausbaubeginne Okt +13,7 % gg Vorjahr; PROGNOSE: +11,2 %

Bauaufträge Okt +15,2 % gg Vorjahr

Kfz-Exporte Okt +1,7 % gg Vorjahr

Kfz-Produktion Okt -4,0 % gg Vorjahr

KONJUNKTUR SÜDKOREA

Industrieproduktion Okt -1,7 % (PROG: -0,3 %) gg Vormonat

Industrieproduktion Okt -1,6 % (PROG: -2,2 %) gg Vorjahr

Index Frühindikatoren Okt 101,0 (Sep: 100,9)

=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/flf

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.