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20.01.17
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Mologen – Die nächste Solarworld?

Donnerstag, 12.01.2017 07:50

Kommentar von Christian Lehbau

Lieber Leser,

dass Unternehmen, die eigentlich schon längst abgeschrieben worden sind, plötzlich wieder mediale Aufmerksamkeit bekommen, sehen wir in diesen Tagen öfter. Erst gelang zum Beispiel Solarworld ein Deal, der den Aktienkurs in nur drei Tagen um 144 Prozent regelrecht explodieren ließ.

Am 10. Januar war nun Mologen an der Reihe, nachdem bekannt wurde, dass der Partner des Biotech-Unternehmens, Aarhus Universitätsklinik aus Dänemark, vom größten US-Pharmaunternehmen Gilead Sciences eine Förderzusage in Höhe von 2,75 Millionen US-Dollar erhalten soll. Inhaltlich geht es dabei um eine HIV-Studie wobei hier mit einem neuen Verfahren gearbeitet werden soll, dass Viren neutralisieren kann.

Der Aktie verhilft diese vielversprechende Meldung zu einem zeitweiligen Kursplus von 80 Prozent, wobei am 11. Januar in der Spitze ein Wert von 2,70 EUR erreicht wurde, der immerhin dem höchsten Stand von Mologen-Anteilen seit Anfang Juli 2016 entspricht.

Die Euphorie hielt allerdings nicht lang an. Schon am Mittag des 11. Januar nehmen viele Anleger die schnellen Gewinne wieder mit und ließen vom anfänglichen Tagesplus von 36 Prozent zum Handelsschluss nur noch 5 Prozent übrig.

Mologen_11012017

Diese hastige Intraday-Bewegungen haben jetzt nun eine sehr markante Tageskerze im Chart hinterlassen, die im Fachjargon „Shooting Star“ heißt. Man erkennt einen sehr langen Docht und einen nur sehr kleinen Docht. Ein „Shooting Star“ verheißt in der Regel nichts Gutes und es droht nach so einer Kerze oft eine schneller Trendwechsel.

Wenn man sich dazu noch den Chartverlauf von Mologen seit Anfang 2013 und speziell seit dem damaligen Test der Marke von 15 EUR anschaut, kann einem schon Angst und Bange werden. Denn genau am langfristigen Abwärtstrend ist Mologen nun mustergültig und fast Cent-genau gescheitert. Eine sofortige positive Trendwende wurde damit zu nächst ganz klar verhindert. Es sei denn die Zocker und optimistischen Aktionäre bekommen einen Schlusskurs von mindestens 2,70 EUR hin. Nur dann könnte eine nachhaltige Trendwende gelingen und der Aktienkurs sich dem Bereich von ca. 4,50 bis 5 EUR annähern, wo sich die nächste charttechnisch relevante Widerstandsmarke befindet.

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