Mizuho-Bank kämpft mit Negativzinsen

Montag, 14.11.2016 13:00 von

Die japanische Bank Mizuho hat ein schwieriges erstes Halbjahr hinter sich. Der Nettogewinn fiel um sieben Prozent, im Kreditgeschäft liegt das Minus bei 17 Prozent. Die Nachfrage nach Darlehen bleibt schwach.

Japans zweitgrößtes Geldhaus Mizuho Financial wird von den Strafzinsen der Notenbank ausgebremst. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 fiel der Nettogewinn um sieben Prozent auf umgerechnet 3,05 Milliarden Euro, wie das Institut am Montag mitteilte.

Im Kreditgeschäft ging das Ergebnis um knapp 17 Prozent zurück. Hier wirkten sich die Negativzinsen der Zentralbank aus. Sie sollen eigentlich die Nachfrage nach Darlehen anheizen und die seit Jahren maue Konjunktur des asiatischen Landes in Fahrt bringen.

Doch bislang haben Firmen nicht wesentlich mehr Kredite nachgefragt, obwohl die Wirtschaft zumindest in den Sommermonaten wieder deutlich an Tempo zulegte. Fürs Gesamtjahr rechnet Mizuho dennoch mit einem elfprozentigen Rückgang beim Nettoergebnis.

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