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Mit einem Rap aufs Podest

Freitag, 28.10.2016 14:40 von

Ein Youtube-Spot der Berliner Verkehrsbetriebe zeigt: Eine schräge Idee in der Kommunikation ist oft besser und erfolgreicher als ein großer Geldbeutel. Damit gehörte die BVG zu den Gewinnern des Econ Awards.

Viele Arbeiten hat die Jury der Econ-Award-Unternehmenskommunikation in den vergangenen zehn Jahren bewertet. Aber selten haben die zwölf Mitglieder des Gremiums so sehr gelacht wie im Sommer dieses Jahres Was sie auf der Leinwand in der Bibliothek des Ullstein-Verlagshauses an der Berliner Friedrichstraße sahen, verdiente das Prädikat „genial“.

Es ist ein Spot, der auf der Videoplattform Youtube mittlerweile weit über sieben Millionen Mal angeschaut wurde. Geschaffen und publiziert hat ihn nicht etwa ein finanzstarker Konzern oder eine große Institution. Es waren die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Sie produzierten einen Spot oder besser gesagt einen Rap, in dem sie zeigen, wie sehr sie ihre Fahrgäste wertschätzen, seien sie auch noch so seltsam.

Rapper Kazim Akboga führt die Betrachter in der BVG-Uniform singend durch die Welt des Berliner Nahverkehrs. Ein Mann auf dem Pferd in der U-Bahn – Kazim findet: „Is‘ mir egal.“ Ein Pekinese im Boxer-Outfit? Ist ihm auch egal, ebenso der Transvestit, der sich an der Haltestange rekelt. Nur der blinde Passagier, der sich als Fahrkartenautomat verkleidet hat, stört ihn dann doch. Der schräge Film ist Teil der Imagekampagne der BVG mit dem Titel „Weil wir Dich lieben“.

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