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Mit eigenem Becher zu McCafé: elegant oder eklig?

Mittwoch, 23.11.2016 06:20 von

Es geht los: Den Einweg-Bechern ist der Kampf angesagt. Gleich drei Systeme treten in Deutschland an und wollen Ressourcen schonen. Aber was ist praktikabel, was lästig – und was einfach nur unhygienisch?

McCafé mit Mehrwegbecher. Der Umwelt zuliebe. Ich habe den Test gemacht. In der nagelneuen Filiale am Zoologischen Garten, Berlin. Und bitte bitte bitte! Sie müssen mir glauben: Was ich mit meinem Becher dort erlebt habe, ist wirklich wahr!

Aber okay, eins nach dem anderen:Coffee to go. Das macht in Deutschland fast 3.000.000.000 Einwegbecher mit Plastik überzogener Pappe samt Plastikdeckel, die nach wenigen Minuten auf dem Müll landen. In mehreren Städten fangen Cafés aber an, gegen die Pest vorzugehen: mit Mehrwegbechern. Oft aber verlieren sich die Aktionen einiger weniger Anbieter im Großstadt-Gewusel.Den großen Durchbruch wird es erst geben, wenn die großen deutschlandweiten Ketten mitmachen. Und siehe da: Seit wenigen Tagen ist jetzt auch McCafé dabei. Einer der größten Kaffee-Kolosse Deutschlands, eingebaut bei McDonald´s.Es gibt im Wesentlichen drei Systeme.System 1: Das Freiburger Modell - PfandbecherIch nenne es jetzt mal so, weil mein Herz an meiner alten Studienstadt hängt. Freiburg ist in diesen Tagen medienwirksam durchgestartet - viele Cafés dort machen mit. Aber Städte wie Hamburg und Berlin waren da früher dran. Gastronomen tun sich zusammen mit einem einheitlichen Plastik-Mehrweg-Becher. Man kauft seinen Kaffee und zahlt einen Euro Pfand obendrauf. Später gibt man den Becher in einem der teilnehmenden Cafés zurück. Der Deckel bleibt Einweg.Vorteil: zu 80 Prozent Mehrweg.Nachteil: Man schleppt ewig einen sabbeligen, gebrauchten Becher mit sich herum, wenn keine Abgabestelle auf dem Weg liegt. Milchschaumreste werden flüssig und können in der Tasche auslaufen.

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