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„Mit der Gefahr lebt man“

Mittwoch, 19.10.2016 09:40 von

Nach dem Unglück mit mindestens zwei Toten auf dem Werksgelände von BASF (BASF Aktie) stellt sich die Frage: Wie gehen Anwohner mit Großanlagen als Gefahr vor der eigenen Haustür um? Ein Risikoforscher gibt Antworten.

Das BASF-Gelände liegt mitten in Ludwigshafen. Tausende Menschen leben Tür an Tür mit dem Chemieriesen und den Risiken, die das mit sich bringt. Wie gehen sie damit um? Risikoforscher Klaus Heilmann berichtet über einen Schutzmechanismus.

Wie kommen Anwohner neben großen Konzernen oder Kraftwerken mit der ständigen Gefahr klar?Damit lebt man. Die Leute haben auch nicht in dem Sinne Angst, sie haben wohl eine gewisse Furcht – sie wissen, dass da tatsächlich etwas passieren kann und dass das ernsthafte Auswirkungen haben kann. Aber sie sind es gewohnt und sie verdrängen es auch.

Warum ist Verdrängung so entscheidend?Verdrängung ist ein ganz wichtiger Mechanismus für den Menschen. Ohne Verdrängung könnten wir gar nicht leben, weil wir dann permanent von Ängsten und Fürchten gejagt werden. Dann könnten wir nicht existieren, wir könnten nicht über eine Straße gehen, nicht in einem Kamin Feuer machen – dann würden wir ständig diese Fluchtreflexe haben, die Ängste auslösen.

Kann Verdrängung auch gefährlich sein?Ja, Verdrängung kann auch zum Ignorieren von Gefahren führen. Wir verdrängen etwas, weil wir nicht sehen wollen, dass da eine große Gefahr auf uns zukommt – zum Beispiel wenn eine Anlage nicht so gewartet wird. Das ist ein großes Problem. Große Unglücke sind auch aus Verdrängung von Gefahrenherden entstanden.

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