Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

18:09 Uhr
ROUNDUP: Gesundheitsgesetz gescheitert - Trump will sich Steuerreform zuwenden

Milliardenprojekt in der Nordsee

Freitag, 17.02.2017 11:42 von

Der ehemalige Atomkonzern macht ernst bei der Energiewende: Für 1,8 Milliarden Euro will er vor Borkum und Helgoland 71 Windräder installieren. EnBW-Chef Mastiaux hat dafür einen Partner aus Kanada gefunden.

Vor wenigen Tagen überraschte EnBW-Chef Frank Mastiaux mit einem äußerst ungewöhnlichen Interview. Der Chef des Energiekonzerns, der bis zur Reaktorkatastrophe von Fukushima wie kein Zweiter auf Kernenergie setzte, stand dem Greenpeace-Magazin Rede und Antwort. Mastiaux gewann dabei sogar dem Atomausstieg etwas Positives ab: „Es hat uns dazu gebracht, konkrete Alternativen für die eigene Zukunft auf den Weg zu bringen“, sagte Mastiaux - und die sieht der EnBW-Chef eindeutig bei den erneuerbaren Energien: „In der ersten Hälfte dieses Jahres errichten wir jede Woche ein neues Windrad, in der zweiten Jahreshälfte sogar jeden dritten Tag.“

Am Freitag demonstrierte Mastiaux, dass das kein reines Lippenbekenntnis ist. Sein Konzern gab ein neues Großprojekt bekannt: Gemeinsam mit einem Partner, dem kanadischen Unternehmen Enbrigde, will er in der Nordsee einen neuen Windpark bauen. Das Investitionsvolumen liegt bei 1,8 Milliarden Euro. 49,9 Prozent der Anteile übernehmen die Kanadier. Nach Mastiaux´ Worten ist es trotzdem „eine der größten Investitionsentscheidungen in der Unternehmensgeschichte der EnBW“.

„Hohe See“ wird rund 90 Kilometer nördlich von Borkum und 100 Kilometer nordwestlich von Helgoland gebaut und soll 500 Megawatt stark werden. Die 71 Windräder sollen ab 2019 jährlich rund zwei Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen. Das würde reichen, um 560.000 Haushalte komplett zu versorgen.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.