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Militärfahrzeug-Wartung in HIL-Werken soll privatisiert werden

Donnerstag, 16.02.2017 16:10 von

DOBERLUG-KIRCHHAIN (dpa-AFX) - Die Wartung von Bundeswehr-Militärfahrzeugen in den drei Werken der bundeseigenen HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH soll privatisiert werden. Voraussichtlich im zweiten Quartal werde es EU-weite Vergabeverfahren geben, kündigte HIL-Geschäftsführer Gerd Kaptein am Donnerstag in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) an. Ziel sei es, dass der Bund 20 Jahre lange Leistungsverträge mit Privatanbietern abschließe, so dass die Arbeitsplätze und die Werkstandorte in Doberlug-Kirchhain, Darmstadt (Hessen) und Sankt Wendel (Saarland) erhalten bleiben könnten.

Die 2005 gegründete HIL mit Hauptsitz in Bonn betreibt neben den drei Werken weitere Wartungs-Niederlassungen und -Stützpunkte auf Bundeswehrgeländen. Diese Arbeit soll in der Hand der HIL bleiben. Der Anteil der Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr, die von der HIL instand gesetzt und gewartet werden, liegt nach Unternehmensangaben insgesamt bei etwa 30 Prozent. Die Mehrzahl der Fahrzeuge kommt zur Wartung direkt zu den Herstellern./rin/DP/tos