Mieses Quartal für Kamerahersteller

Freitag, 04.11.2016 08:00 von

GoPro macht sich Hoffnungen, mit einer wasserfesten Action-Kamera und seiner ersten Drohne groß im Weihnachtsgeschäft abzuräumen. Im vergangenen Quartal gab es aber noch einen Umsatzeinbruch und tiefrote Zahlen.

Der Actionkamera-Spezialist GoPro hat kurz vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft ein sehr schwaches Quartal erlebt. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 240,6 Millionen Dollar (Dollarkurs) (216,5 Millionen Euro). Es gab einen Verlust von 104 Millionen Dollar nach schwarzen Zahlen von 18,8 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Die Aktie brach im nachbörslichen Handel am Donnerstag um rund ein Fünftel ein.

GoPro stellte im September ein neues wasserfestes Kamera-Modell und seine erste Drohne vor. Sie sollen den Umsatz im Weihnachtsquartal auf 600 bis 650 Millionen Dollar hochtreiben. Das bisher beste Vierteljahr schaffte GoPro Ende 2014 mit 634 Millionen Dollar. Zugleich räumte Gründer und Chef Nick Woodman in einer Telefonkonferenz nach Vorlage der Zahlen ein, dass Produktionsprobleme bei den neuen Geräten für Engpässe auch im Weihnachtsgeschäft sorgen könnten.

Die Umsatzprognose für das gesamte Jahr wurde nach dem miesen dritten Quartal von 1,35 bis 1,5 Milliarden Dollar auf 1,25 bis 1,3 Milliarden Dollar reduziert.

GoPro ist ein Pionier im Geschäft mit Actionkameras für Sportler oder Abenteurer. Dem Unternehmen macht die verstärkte Konkurrenz durch andere Anbieter und Smartphones zu schaffen. Zuletzt gab es auch Zweifel daran, wie groß dieser Markt überhaupt ist. Und im Markt für Drohnen mit Kameras trifft GoPro auf mehrere etablierte Konkurrenten wie DJI aus China.

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