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Mexiko fürchtet den „Efecto Trump“

Sonntag, 06.11.2016 08:00 von

Der mexikanische Peso gilt als das bester Indikator, welchen Wahlausgang die Märkte für die US-Präsidentschaftswahl erwarten – wegen der Drohungen des Kandidaten Donald Trump gegen das Land.

Wer in Mexiko wissen will, wie gut die Chancen für Donald Trump stehen, nächster Präsident der USA zu werden, braucht nur einen Blick auf die Entwicklung der heimischen Währung zu werfen. Der Peso war in den vergangenen Monaten das beste Barometer für die US-Wahl. Je besser die Chancen des Immobilien-Tycoons stehen, desto schlechter steht es um die mexikanische Währung.

Und so hat der Peso in diesem Jahr eine wahre Achterbahnfahrt hinter sich. Seit Januar hat er zehn Prozent gegenüber dem Greenback eingebüßt. In den vergangenen 24 Monaten beläuft sich die Abwertung sogar auf 40 Prozent. Das liegt an den eingeknickten Ölpreisen und an hausgemachten Problemen wie verkorksten Strukturreformen. Aber den größten Wertverlust verdankt der Peso dem „Efecto Trump“. Und daher geht in Mexiko die Angst vor dem Dienstag um, und Zentralbank und Regierung bereiten sich auf das Schlimmste vor: den „Perfect Storm“ eines Wahlsieges des New Yorker Populisten.

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