Mercedes macht mit Elektromarke EQ Jagd auf BMW i

Donnerstag, 29.09.2016 11:40 von

BMW setzte vor Jahren mit dem Project-i vieles auf eine Karte - Elektroantrieb und den Leichtbaustoff Karbon sollten sich zur automobilen Zukunftsvision vereinen. Die Strategie ging nicht auf. Was Mercedes aus den Fehlern der Bayern gelernt hat.

Die Ankündigung alleine sorgte schon für Furore: Mercedes Benz zeigt auf dem diesjährigen Autosalon ein rein elektrisches Fahrzeug. Jetzt ist es da, heißt EQ und zeigt als Crossover-Studie, wie elektrisch fahren bei den Schwaben zukünftig ausschauen soll. Es ist der Auftakt für eine ganze Reihe elektrischer Modelle, einer neuen Submarke.

Elektroautos in der deutschen Premiumliga - dieses Feld hatte bisher BMW (BMW Aktie) mit der i-Serie (i3, i8) besetzt. Mercedes war zwar auch elektrisch unterwegs, aber deutlich weniger sichtbar. Den Smart Fortwo gibt es seit 2007 als Elektro-Flitzer. Auf dem Autosalon zeigt Mercedes jetzt sowohl Fortwo, als auch Fortwo Carbrio und Forfour als Elektroversion.

Da darüber hinaus weder die elektrische Mercedes B-Klasse noch das chinesische Kooperationsmodell von Denza Verkaufsschlager sind, hat sich Daimler (Daimler Aktie) nun für die eigenständige Submarke für zukünftige Elektromobile entschieden. Sie soll ebenso stark werden wie die Daimler-Ableger Smart, AMG und Maybach. Bis zum Jahre 2025 plant Konzern-Chef Dieter Zetsche insgesamt zehn Elektromodelle; mindestens zwei davon mit einem Smart-Logo. „Emissionsfreie Automobile sind die Zukunft. Und unsere neue Marke EQ geht weit über das E-Fahrzeug hinaus. EQ steht für ein umfassendes elektrisches Ökosystem aus Services, Technologien und Innovationen", sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche.

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