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Mensch statt Maschine

Mittwoch, 11.01.2017 23:40 von

Die Börse New York erweitert den Handel auf dem Parkett um Tausende von Aktien: Echte Broker aus Fleisch und Blut werden kaufen und verkaufen. Das steht dem allgemeinen Trend zum Computerhandel entgegen.

Die Aktienbörse New York hat angekündigt, die Zahl der handelbaren Wertpapiere auf dem Parkett von derzeit knapp 3.200 auf 8.600 zu erhöhen. Dann soll es möglich sein, alle in den USA handelbaren Aktien und verwandten Papiere wie börsengehandelte Fonds über Broker aus Fleisch und Blut zu kaufen und zu verkaufen.

Das läuft einem langjährigen Trend entgegen, das Aktiengeschäft auf reinen Computerhandel zu verlagern. Die New Yorker Technologie-Börse Nasdaq hat seit ihrem Start 1971 rein elektronisch gearbeitet. Andere große Börsenplätze wie etwa Chicago oder London haben ihr Parkett weitgehend oder ganz geschlossen. An der New Yorker Börse ist zurzeit noch ein einziger, mäßig lebhafter Börsensaal in Betrieb, damit ist sie eine Ausnahme.

„Wir bekennen uns zu unserem bewährten Marktmodell, das High-Tech mit menschlichem Urteilsvermögen verbindet“, heißt es in einer Mitteilung der Intercontinental Exchange (ICE), der Konzernmutter der New Yorker Börse (NYSE). Die NYSE macht nur einen Bruchteil des Geschäfts der ICE aus, und davon läuft nur noch ein Bruchteil auf dem Parkett. Aber ICE-Chef Jeffrey Sprecher möchte an dem Handel mit Menschen festhalten.

Er hat sich zum Ziel gesetzt, den Aktienhandel einfacher und transparenter zu machen und möchte ihn damit von elektronischen Plattformen außerhalb der Börsen zurückholen in sein Unternehmen.

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