Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

15:51 Uhr
ROUNDUP/Volkswirte: Deutsche Wirtschaft entwickelt sich trotz Risiken stabil

Mehr US-Schieferöl? Auf der Angebotsseite am Ölmarkt dürfte sich wenig ändern

Freitag, 02.12.2016 12:14 von

Wien/ London/ Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Nach dem Entscheid der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) vom Mittwoch, die Förderung unerwartet deutlich zu drosseln, legten die Ölpreise enorm zu. Die Sorte Brent erreichte in der Spitze ein 16-Monatshoch von 54,5 US-Dollar je Barrel. WTI stieg verhaltener und blieb knapp unter dem Oktoberhoch von 51,90 US-Dollar je Barrel. Das deutlich größere Plus der Sorte Brent bei der jüngsten Preisexplosion erklärt sich womöglich damit, dass die internationale Ölsorte stärker vom knapperen OPEC-Angebot profitiert als das vornehmlich von US-Faktoren bestimmte WTI. Nach der Preisrally nehmen viele Investoren am Freitag Gewinne mit. Die Notierung für Brent etwa rutscht von ihrem Hoch zurück auf 53,70 US-Dollar/ Barrel.

Vor diesem Hintergrund haben Analysenhäuser ihre Prognosen für die Ölpreisentwicklung angepasst. Im ersten Quartal 2017 sehen die Experten der Landesbank Baden-Württemberg etwa die Ölpreise aufgrund der OPEC-Produktionskürzung um fünf Dollar als bislang. Denn der Ölmarkt sei dadurch in den kommenden sechs Monaten nicht mehr überversorgt. Die Analysten der Commerzbank erwarten einen Preis bei Brent von 53 US-Dollar je Barrel im ersten Quartal (bisher 48 US-Dollar je Barrel). Das höhere Ölpreisniveau dürfte aber zu einem schnelleren Anstieg der US-Ölproduktion führen. Dieses zusätzliche Angebot könnte die Ölpreise im Verlauf von 2017 wieder belasten.