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Medienkonzern kämpft gegen fallende Werbeeinnahmen

Freitag, 11.11.2016 07:00 von

Ein Rückgang der Werbeeinahmen und Probleme beim Sportsender ESPN drücken Walt Disneys Zahlen. Der Überschuss kletterte allerdings nach oben. Die Anleger hatten aber bessere Ergebnisse erwartet.

Der US-Unterhaltungsriese Disney hat im vergangenen Quartal wegen anhaltender Probleme in der TV-Sparte schlechtere Geschäfte als erwartet gemacht. Verglichen mit dem Vorjahreswert sanken die Erlöse um drei Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (12,0 Mrd Euro), wie der Konzern nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Überschuss kletterte zwar um zehn Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar, lag damit aber ebenfalls unter den Prognosen der Analysten. Die Aktie fiel nachbörslich zunächst um rund drei Prozent.

Disney ist in diesem Jahr dank Kinohits wie „Star Wars“ oder „Captain America“ eigentlich erfolgsverwöhnt. Doch die TV-Sparte um den kriselnden Sportsender ESPN, die über die Hälfte der Erlöse beisteuert, bereitet weiter Sorgen. Im letzten Quartal gaben Umsatz und Gewinn im Kabelgeschäft abermals deutlich nach. Erschwerend hinzu kam, dass die Berichtsperiode aufgrund des verschobenen Geschäftsjahres eine Woche weniger hatte als im Vergleichszeitraum.

Zu dem Konzern gehören neben der Filmproduktion auch Freizeitparks sowie das Mediengeschäft mit den Disney-Fernsehkanälen, dem Sportsender ESPN und dem Sender ABC. Wie anderen Medienkonzernen macht auch Disney seit längerem zu schaffen, dass insbesondere jüngere Menschen Sendungen im Internet ansehen und sich seltener für einen Kabelanschluss entscheiden.

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