Top-Thema

09.12.16 +0,72%
Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

May schwört auf historische Veränderungen ein

Mittwoch, 05.10.2016 18:40 von

Die neue Premierministerin Theresa May will ein faireres und sozialeres Großbritannien. Doch die Finanzmärkte und die Wirtschaft sind nicht beeindruckt. Sie fürchten die Folgen des Brexit.Der Honeymoon ist vorbei, nun muss Theresa May liefern. Zum Abschluss des konservativen Parteitags in Birmingham skizzierte die Regierungschefin ihre politische Vision eines Großbritanniens außerhalb der Europäischen Union und bekräftigte, sie werde das Austrittsgesuch bis spätestens Ende März nächsten Jahres einreichen. Sie will die Quadratur des Kreises, denn sie machte erneut klar, dass die Kontrolle der Einwanderung für sie höchste Priorität genießt, gleichzeitig hofft sie aber auf einen möglichst weitgehenden Zugang zum Binnenmarkt für die britischen Unternehmen. Innenpolitisch hat sie bereits begonnen, Lehren aus dem Referendum ziehen. Sie rückt deutlich von ihrem Vorgänger David Cameron ab und propagiert nun ein neues, populistisches Regierungsmodell, das in manchen Bereichen große Ähnlichkeiten mit dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung aufweist.May rückt Tories in die MitteMay versuchte mit ihrer Rede ihre Regierung stärker in der politischen Mitte zu positionieren und der Labour-Partei damit Wähler abspenstig zu machen. Die Konservative profitiert nämlich derzeit enorm davon, dass selbst viele Labour-Anhänger den Linksruck der Arbeiterpartei unter Corbyn ablehnen und er in den Meinungsumfragen weit abgeschlagen ist. Gleichzeitig kommen ihr die chaotischen Verhältnisse bei der United Kingdom Independence Party (UKIP) zugute, deren neue Chefin Diane James am Dienstag nach nur 18 Tagen das Handtuch warf. UKIP wird nun wieder von Alt-Chef Nigel Farage geleitet, der sich allerdings nur als Übergangslösung zur Verfügung stellte. Nach seinem großen Erfolg beim EU-Referendum hatte Farage seinen Rücktritt angekündigt, doch seiner Partei droht nun der Zerfall.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.