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Freitag, 07.10.2016 14:20 von

Eine heftige Kursbewegung in der Nacht hat das britische Pfund zum Absturz gebracht - innerhalb weniger Minuten fiel die Währung um mehr als zehn Prozent. Die Suche nach der Ursache hat begonnen.

Massenhafte Verkäufe beim Pfund Sterling haben in der Nacht zum Freitag zu einem dramatischen Einbruch von knapp zehn Prozent bei der britischen Währung geführt. Börsianer sprechen von einem „Flash Crash“, einem durch den automatischen Computerhandel ausgelösten Absturz. Ein Sprecher der Bank of England kündigte an, die Kursbewegung überprüfen zu wollen. Die Angst vor einem sogenannten harten Brexit, also ein EU-Austritt ohne freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt, könnte Experten zufolge das Pfund in nächster Zeit weiter drücken.

Kurz nach Beginn des asiatischen Geschäftes rauschte der Kurs innerhalb weniger Minuten auf einigen Handelsplattformen um mehr zehn Prozent von 1,2600 Dollar (Dollarkurs) auf knapp unter 1,14 Dollar. Wenig später hatte die Währung den Verlust zur Hälfte wieder wettgemacht und erholte sich im Handelsverlauf weiter. Doch die Stimmung blieb angespannt. Denn mittags gab es einen erneuten, leichteren Absturz auf 1,22 Dollar. Gegen 14 Uhr lag das Pfund wieder bei 1,23 Dollar. (aktueller Wechselkurs hier)

„Es gab gar keinen unmittelbaren Grund für das Pfund Sterling, eine solch dramatische Bewegung zu machen“, sagte ein Händler. „Das war sogar größer als das, was wir unmittelbar nach dem Brexit gesehen haben.“ Ausgelöst werden kann ein solcher blitzartiger Kurssturz durch hohe Umsätze in Randzeiten oder auch durch versehentlich falsch eingegebene Transaktionen („fat finger“).

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