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Mary Barra bleibt unsichtbar

Mittwoch, 15.02.2017 16:18 von

GM-Chefin Barra ist am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim, um über den möglichen Verkauf an Peugeot (Peugeot Aktie) zu informieren. Doch zu Gesicht bekommt man sie dort nicht. Die Verunsicherung in der Belegschaft wächst. Ein Ortsbesuch.

Die Sonne taucht Rüsselsheim an diesem Mittwoch in warmes Licht, die Vögel zwitschern, ein sanfter Wind spielt mit gelben Opel-Flaggen. Lauerten nicht ein paar Kamerateams vor der Zentrale des Autobauers, nichts würde darauf hindeuten, dass hier gerade ein Übernahmekrimi abspielt.

Inmitten der Debatte um einen möglichen Verkauf von Opel an die französische PSA Peugeot Citroën ist die Chefin des US-Mutterkonzerns General Motors (General Motors Aktie) (GM) zum Stammsitz des Autoherstellers gereist, wie Opel mitteilt. Nur gesehen hat sie dort noch niemand. Weder die Reporter, die sich vor dem Haupteingang langweilen und hoffen, ein paar Bilder ihrer Entourage einzufangen, noch Mitarbeiter, die vereinzelt eine Kaffeepause im Foyer der Zentrale einlegen.

An die Belegschaft wendet sich Barra nur in einem Rundschreiben, aus dem die „Allgemeine Zeitung Mainz“ zitiert. Ein möglicher Deal würde „die PSA-Gruppe sowie Opel/Vauxhall aufgrund der sich ergänzenden Stärken beider Unternehmen in die Lage versetzen, ihre Position auf dem sich rasch verändernden europäischen Markt zu verbessern“, schrieb die GM-Chefin darin. Nach Handelsblatt-Informationen wird Barra drei Tage im Rhein-Main-Gebiet bleiben.

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