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Luxusmarke punktet in Großbritannien

Dienstag, 18.10.2016 12:20 von

Chinesische und amerikanische Touristen stützen den Europa-Umsatz von Burberry. Ansonsten bleibt das Geschäft in der Luxusbranche schwierig. Der Konzernumsatz sank im ersten Halbjahr währungsbereinigt um vier Prozent.

Christopher Bailey dürfte sich auf Silvester besonders freuen. Denn dann hat er das schwierige Jahr 2016 überstanden und bekommt Verstärkung: Bailey gibt seine Aufgabe als CEO an Marco Gobbetti ab, der von der französischen Modemarke Céline an die Spitze von Burberry wechselt. Bailey kann sich dann wieder ganz auf seine Aufgabe als Kreativchef der Luxusmarke konzentrieren und muss sich nicht mehr so stark mit den Widrigkeiten im Tagesgeschäft der Luxusbranche beschäftigen.

Bailey verbreitete zwar zu den Zahlen für das erste Halbjahr vorsichtigen Optimismus: „Die Fortschritt, die wir erzielen, geben uns Vertrauen für die Zukunft. Wir sind auf dem richtigen Weg, um unsere finanziellen Ziele zu erreichen“, kommentierte Bailey die Zahlen. So hob er vor allem die Verbesserung der Arbeitsabläufe und die Stärke der Marke Burberry hervor.

Aber das Geschäft mit allem rund um die berühmten Karo-Schals aus Großbritannien bleibt schwierig. So sank der Umsatz von Burberry in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres, das am 31. März 2017 endet, währungsbereinigt um vier Prozent auf rund 1,2 Milliarden britische Pfund. Zwar konnte der Konzern in den eigenen Läden um zwei Prozent zulegen. Aber im Großhandel brach das Geschäft um 14 Prozent ein.

Eine große Ausnahme erlebt das Management der Traditionsmarke in seinem Heimatland. „Chinesische und amerikanische Touristen haben dazu beigetragen, dass der Umsatz in Großbritannien um 30 Prozent gestiegen ist“, sagte Finanzchefin Carol Fairweather am Dienstagmorgen in einer Telefonkonferenz. Rund 40 Prozent des Umsatzes in Europa von 456 Millionen britischen Pfund erwirtschaftet Burberry bereits im Heimatland.

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