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Londoner Banken klopfen bei BaFin an

Mittwoch, 11.01.2017 09:40 von

Die Folgen des Brexit machen sich langsam auch in der Finanzbranche bemerkbar: Bei der deutschen Finanzaufsicht BaFin sind erste Anfragen von Banken eingegangen, die Geschäfte nach Deutschland verlagern wollen.

Die ersten britischen Banken hegen wegen des Brexit-Votums konkrete Umzugspläne nach Deutschland. Bei der Finanzaufsicht BaFin sind erste Anfragen von Banken, die ihren Sitz oder Teile des Geschäfts von London nach Deutschland verlegen wollen, eingegangen, wie ihr Präsident Felix Hufeld am Dienstag sagte. "Wir werden angesprochen von Banken, die sich freiwillig unserer Aufsicht unterwerfen wollen." Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sei nicht auf Abwerbetour, stellte Hufeld klar. Sie könne den Unternehmen aber schnell Klarheit und einen verlässlichen Rahmen für ihr Geschäft bieten. Die Zahl der Anfragen nannte der BaFin-Chef nicht. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet, die US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) erwäge Verlagerungen von London nach Frankfurt.

Der britische Austritt aus der Europäischen Union (EU) betrifft vor allem Banken, die mit einer britischen Lizenz und einem "EU-Pass" ihre Produkte und Dienstleistungen bisher in der ganzen EU anbieten können. Das ist nach einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union fraglich. Der Verwaltungsratschef der Großbank HSBC, Douglas Flint, erwartet, dass die ersten Banken ihre Umzugspläne bald nach Beginn der Austrittsverhandlungen im Frühjahr in die Tat umsetzen werden. Daran hingen zehntausende Stellen. Noch sei aber sei unklar, ob künftig nur der Vertrieb von Finanzprodukten aus der EU heraus stattfinden müsse oder auch Dienstleistungs-Jobs in der Abwicklung, im Risikomanagement und der Buchhaltung verlagert werden müssten, sagte er bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des britischen Parlaments.

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