LinkedIn mit 9 Millionen deutschsprachigen Mitgliedern

Donnerstag, 27.10.2016 08:20 von

LinkedIn wächst in Deutschland schnell. Wie die WirtschaftsWoche vorab erfuhr, sind inzwischen über 9,0 Millionen LinkedIn-Mitglieder im deutschsprachigen Raum registriert. Damit rückt der Konzern Xing (Xing Aktie) auf die Pelle.

Xing, das in Deutschland bereits 2005 (gut vier Jahre früher als LinkedIn) gestartet ist, hat nach eigenen Angaben derzeit 8,8 Millionen Mitglieder in Deutschland; weitere 1,6 Millionen User kommen in den beiden Alpenländern Österreich und Schweiz dazu. Doch der Vorsprung Xings gegenüber den Amerikanern schmilzt  rasant: Noch Anfang 2013 hatte Xing doppelt so viele Nutzer im deutschsprachigen Raum wie LinkedIn; inzwischen beträgt der Abstand noch 13 Prozent.

LinkedIn, das derzeit vom Softwareriesen Microsoft (Microsoft Aktie) gekauft wird,  aber ein eigenständiges Unternehmen bleiben soll, steigerte seine Mitgliederzahl in den drei deutschsprachigen Ländern in den letzten sieben Monaten um eine Million Nutzer. Seit Anfang 2015 ist das Karrierenetzwerk um drei Millionen Mitglieder gewachsen. Weltweit sind 450 Millionen Menschen über die Plattform vernetzt.

Hatten die Geschäftsführer von LinkedIn-Deutschland vor einem halben Jahr noch die Möglichkeit eines einträglichen Nebeneinanders zwischen Xing und LinkedIn in Deutschland betont, gibt sich Barbara Wittmann, Mitglied der LinkedIn-Geschäftsführung, im Interview mit der WirtschaftsWoche nun angriffslustiger: „Es gibt viele, die auf beiden Netzen aktiv sind; aber auf die lange Sicht werden sich die meisten Menschen für ein berufliches Onlinenetzwerk entscheiden“, sagte Wittmann, „da LinkedIn sehr viel globaler aufgestellt ist und die meisten Menschen in ihrem beruflichen Alltag nicht mehr nur deutsche Kontakte haben, hoffen wir natürlich, dass sie sich für LinkedIn entscheiden.“

Der Großteil der LinkedIn-Mitglieder sei unter 35 Jahre alt, so Wittmann, „die Mehrzahl von ihnen verfügt über ein mehr oder weniger internationales Netzwerk, das bei Praktika oder Universitätsaufenthalten im Ausland entstanden ist.“

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