Leoni: 40 Mio. Euro Schaden bilanziell berücksichtigt

Montag, 19.09.2016 11:03

Kommentar von Peter Niedermeyer

Liebe Leser,

erinnern Sie sich noch? Im August 2016 war bekannt geworden, dass der Leoni AG durch Betrug rund 40 Mio. Euro Schaden entstanden waren. Nun teilte das Unternehmen mit, dass es im Hinblick auf mögliche Ersatzansprüche „nicht realistisch“ sei, dass in diesem Jahr eine letztliche Klärung erfolgen werde. Bedeutet im Klartext: Der Schaden durch den Betrug soll im laufenden Geschäftsjahr bilanziell berücksichtigt werden! Entsprechend konsequent senkte Leoni per Unternehmensmitteilung die Jahresprognose für das Ebit (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) von 105 Mio. Euro auf 65 Mio. Euro. Der Umsatz soll unverändert bei 4,4 Mrd. Euro liegen. Die Botschaft ist klar: Operativ hat sich nichts geändert – unsere Prognose in Bezug auf Umsatz und operativen Gewinn bleibt unverändert, allerdings um exakt die Schadenshöhe verringert. Und Leoni schaut nach vorne: Vor wenigen Tagen wurden 51% an einem chinesischen Bordnetz-Hersteller erworben. Wir lassen uns von dem Betrugsfall nicht lähmen, so offensichtlich der Tenor bei Leoni. Allerdings ist es möglich, dass die Dividende für 2016 wegen des Betrugsfalls sinken wird, da laut Firmenpolitik rund ein Drittel des Konzern-Jahresüberschusses ausgeschüttet werden soll. Aber darüber entscheiden letztlich die Eigentümer des Unternehmens – und das sind die Aktionäre.
Ich weise darauf hin, dass ich in der Aktie investiert bin.

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