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Kurs von Dürr fällt ab

Donnerstag, 18.05.2017 12:00 von

Das Wertpapier von Dürr notiert heute etwas leichter. Der jüngste Kurs betrug 92,16 Euro.

Die Aktie von Dürr verzeichnet derzeit ein Minus von 2,83 Prozent. Sie hat sich um 2,68 Euro gegenüber dem letzten Kurs des Vortags verschlechtert. Aktuell wird das Papier am Aktienmarkt mit 92,16 Euro bewertet. Die Dürr-Aktie steht damit schlechter da als der Gesamtmarkt, gemessen am MDAX. Der MDAX notiert gegenwärtig bei 24.479 Punkten. Das entspricht einem Minus von 0,84 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Trotz des heutigen Kursverlustes: Von seinem Allzeittief ist der Anteilsschein von Dürr zur Stunde noch weit entfernt. Am 17. März 2009 ging das Wertpapier zu einem Preis von 3,57 Euro aus dem Handel – das sind 96,13 Prozent weniger als der aktuelle Kurs.

Die Dürr AG ist einer der weltweit führenden Anlagen- und Maschinenbaukonzerne. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Großteil des Umsatzes entfällt auf das Geschäft mit Automobilherstellern und-zulieferern. Dürr setzte im vergangenen Geschäftsjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 3,57 Mrd. Euro um. Das Unternehmen machte dabei unter dem Strich einen Gewinn von 182 Mio. Euro. Investoren warten jetzt auf den 3. August 2017. An diesem Tag will der Konzern neue Geschäftszahlen vorlegen.

Die Aktie von Dürr wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Dürr von 60 auf 63 Euro angehoben und die Einstufung auf "Sell" belassen. Eine Verlangsamung im Geschäft mit der Autoindustrie sei bei dem Anlagenbauer vom guten Abschneiden der Tochter Homag überlagert worden, schrieb Analyst Jack O'Brien in einer Studie vom Mittwoch. Deren gute Aussichten verleiteten ihn zu höheren Schätzungen. Der Konsens unterschätze aber nach wie vor die Risiken im Autobereich.

Die DZ Bank hat den fairen Wert für Dürr nach Zahlen von 92 auf 110 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Anlagenbauer habe in einem starken ersten Quartal einen enormen Auftragseingang verzeichnet, schrieb Analyst Alexander Hauenstein in einer Studie vom Montag. Der übernommene Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen Homag habe positiv hervorgestochen. Der Unternehmensausblick könnte sich im Sommer als zu vorsichtig erweisen und angehoben werden.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.