Kurs von Covestro fällt ab

Mittwoch, 15.11.2017 12:15 von ARIVA.DE

Im Minus liegt aktuell die Aktie von Covestro (Covestro Aktie). Der jüngste Kurs betrug 80,05 Euro.

Für Inhaber von Covestro ist der heutige Handelstag bisher nicht sonderlich gut verlaufen. Das Papier weist zur Stunde einen Kursrückgang von 1,67 Prozent auf. Gegenüber dem Schlusskurs von gestern verlor die Aktie 1,36 Euro. Der Preis für das Wertpapier liegt bei gegenwärtig 80,05 Euro. Der Anteilsschein von Covestro steht damit schlechter da als der Gesamtmarkt, gemessen am MDAX. Der MDAX notiert derzeit bei 26.047 Punkten. Das entspricht einem Minus von 1,18 Prozent gegenüber der Schlussnotierung vom Vortag.

Das Unternehmen Covestro

Covestro zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Hightech-Polymerwerkstoffen. Die Produkte und Anwendungslösungen des Unternehmens stecken in nahezu allen Produkten des modernen Lebens. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus den Sektoren Automobil, Bauen und Elektronik sowie aus der Möbel-, Sport- und Textilindustrie. Bei einem Umsatz von 11,9 Mrd. Euro erwirtschaftete Covestro zuletzt einen Jahresüberschuss von 795 Mio. Euro.

So sehen Analysten die Covestro-Aktie

Die Covestro-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Covestro nach einer Analyse der Infrastrukturpolitik in den USA auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Für den Spezialchemiekonzern seien die Investitionen auf diesem Markt von großer Bedeutung, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Studie vom Montag. Hier herrsche derzeit Stillstand, denn die Verabschiedung einer Steuerreform habe Vorrang. Zudem sei mit Blick auf die geplanten Infrastrukturausgaben von insgesamt 1 Billion US-Dollar ein Fünftel davon mit Unsicherheiten behaftet.

Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Covestro nach der jüngsten Kursrally von 71 auf 78 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Der Kurs des Chemieproduzenten habe den Chemiesektor seit Mitte September um 10 Prozent hinter sich gelassen, schrieb Analyst Sebastian Satz in einer Studie vom Montag. Grund hierfür seien unerwartet gute Zahlen, ein zuversichtlicher Ausblick sowie die Ankündigung eines großen Aktienrückkaufs gewesen.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.