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Kurs der Deutschen Bank fällt ab

Mittwoch, 15.11.2017 10:16 von ARIVA.DE

Am deutschen Aktienmarkt liegt das Wertpapier der Deutschen Bank zur Stunde im Minus. Der jüngste Kurs betrug 15,11 Euro.

Für die Deutsche Bank-Aktie steht gegenwärtig ein Verlust von 2,30 Prozent zu Buche. Die Aktie verbilligte sich um 36 Cent. Aktuell kostet das Papier 15,11 Euro. Gegenüber dem DAX liegt der Anteilsschein der Deutschen Bank damit im Hintertreffen. Der DAX kommt derzeit nämlich auf 12.935 Punkte. Das entspricht einem Minus von 0,75 Prozent. Trotz des heutigen Kursverlustes: Von seinem Allzeittief ist die Aktie der Deutschen Bank gegenwärtig noch weit entfernt. Am 30. September 2016 ging das Wertpapier zu einem Preis von 8,83 Euro aus dem Handel – das sind 41,54 Prozent weniger als der aktuelle Kurs.

Das Unternehmen Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie)

Die Deutsche Bank AG ist der größte Bankenkonzern in Deutschland und zählt weltweit zu den führenden Finanzdienstleistern. Als Multispezialbank bietet sie Kunden eine breite Palette an Bankdienstleistungen an. Den Privatkunden steht eine Rundumbetreuung von der Kontoführung über die Beratung bei der Geld- und Wertpapieranlage bis hin zur Vermögensverwaltung und Vorsorgeplanung zur Verfügung.

So sehen Experten die Deutsche Bank-Aktie

Das Wertpapier der Deutschen Bank wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die britische Investmentbank HSBC hat Deutsche Bank von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 14 auf 18 Euro angehoben. Die aktuelle Bewertung der Aktie unterschätze das langfristig gute Verbesserungspotenzial der größten deutschen Bank, schrieb Analyst Alevizos Alevizakos in einer Studie vom Dienstag.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley (Morgan Stanley Aktie) hat das Kursziel für Deutsche Bank von 15,00 auf 14,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Künftig dürfte am Markt nicht mehr so stark über das Investmentgeschäft des Finanzhauses debattiert werden, schrieb Analystin Magdalena Stoklosa in einer Studie vom Freitag. Der Fokus dürfte sich nun stärker auf das Privat- und Geschäftskundengeschäft und die Details der Postbank-Integration verlagern. Die Synergien daraus seien groß, dürften aber eher langfristig zum Tragen kommen. Sie kürzte ihre Schätzungen um 2 Prozent.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.