Kreditkartengeschäft läuft besser als gedacht

Montag, 24.10.2016 23:40 von

Kredite vergibt Visa (Visa Aktie) nicht – aber mit Gebühren für Einkäufe hat der Kreditkartenkonzern im vergangenen Quartal eine satte Gewinn- und Umsatzsteigerung erzielt. Doch an der Börse zahlte sich der Quartalsbericht nicht aus.

Der US-Kreditkartenkonzern Visa hat seinen Gewinn im letzten Geschäftsquartal stärker als erwartet steigern können. Der Überschuss kletterte verglichen mit dem Vorjahreswert um 28 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (1,7 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erträge stiegen um 19 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar.

Die Ergebnisse übertrafen die Prognosen der Analysten. Dennoch geriet die Aktie nachbörslich zunächst ins Minus. Grund dürfte ein verhaltener Geschäftsausblick sein.

Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente Visa unter dem Strich 6,0 Milliarden Dollar, das waren fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Die Erträge legten hingegen um neun Prozent auf 15,1 Milliarden Dollar zu.

Visa verdient an den Gebühren, die bei Einkäufen mit den Kreditkarten fällig werden. Genauso wie Rivale Mastercard (Mastercard Aktie) vergibt das Unternehmen dabei - anders als der Wettbewerber American Express (American Express Aktie) - nicht den Kredit selbst. Das machen zumeist Banken, die die Karten ausgeben.

American Express hatte seinen Quartalsbericht bereits in der Vorwoche vorgelegt und einen zehnprozentigen Gewinnrückgang auf 1,1 Milliarden Dollar hinnehmen müssen. Bei den Erträgen gab es ein fünfprozentiges Minus auf 7,8 Milliarden Dollar. Mastercard will seine Zahlen an diesem Freitag veröffentlichen.

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