Kopieren oder kooperieren?

Montag, 26.09.2016 17:20 von

Banken und Fintechs merken immer stärker, dass sie aufeinander angewiesen sind. Wo kopiert, kooperiert und gekauft wird und welches Modell am meisten Sinn macht.Mal gelten sie als übertriebener Hype, mal als die neuen Banken der Zukunft. Beim Thema Fintechs gehen die Meinungen in der Finanzbranche weit auseinander. Eine Patentlösung scheint es noch nicht zu geben, jede Bank sucht ihren eigenen Weg im Umgang mit den jungen Finanz-Start-ups.Die Gretchenfrage für beide Seiten lauten daher: Kopieren oder Kooperieren? Während viele Institute auf Kooperationen setzen und mit Fintechs zusammenarbeiten, werden auch immer wieder Ideen aus dem Fintech-Lager kopiert. Gleichzeitig verfügen immer mehr der jungen Tech-Firmen über eine eigene Banklizenz und machen sich damit unabhängig von den großen Geldinstituten. Ein Überblick über die gängigsten Modelle.Geht es nach reinen Zahlen, deutet viel darauf hin, dass sich das Wachstum der Fintech-Branche gerade etwas stabilisiert. So wurde im zweiten Quartal dieses Jahres weniger Venture Capital investiert, wie aus einer Analyse der KPMG hervorgeht. Während im ersten Quartal noch 4,9 Milliarden Dollar (Dollarkurs) an Venture Capital investiert wurde, waren es zuletzt nur noch 2,5 Milliarden Dollar Wagniskapital. Insgesamt wurde zwar mehr in die Tech-Unternehmen investiert, dazu trug aber maßgeblich ein 4,5 Milliarden Dollar schweres Investment in China bei.Interessant ist allerdings, dass die Investitionen durch Banken in Fintechs gleichzeitig gestiegen sind. „Die Offenheit untereinander hat zwischen Banken und Fintechs zuletzt deutlich zugenommen“, sagt Sven Korschinowski, Experte für Zahlungsverkehr und Partner bei KPMG. Fintechs würden nicht mehr als Zerstörer und Gegner der Banken gesehen. Im Gegenteil, immer häufiger beteiligen sich Banken an Fintechs oder kaufen sie, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.Kauf

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.