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Kommt die digitale Krone?

Mittwoch, 16.11.2016 14:40 von

Die „Sveriges Riksbank“ ist die älteste Zentralbank der Welt. 1661 druckten die Währungshüter als erste Notenbank überhaupt Banknoten. Jetzt denken die Schweden über eine digitale Währung nach – abermals als Vorreiter.

Eine Pionierrolle hat Schweden schon häufig gespielt: 1661 gab die älteste Zentralbank der Welt als erstes Land Banknoten als Zahlungsmittel heraus. Heute ist Schweden das Land, in dem der bargeldlose Zahlungsverkehr am weitesten fortgeschritten ist. Und bald könnte Sveriges Riksbank, wie der offizielle Name der altehrwürdigen Institution lautet, erneut ihrer Vorreiterrolle gerecht werden.

Die Bank untersuche derzeit die Möglichkeiten, eine digitale Währung einzuführen, erklärte die stellvertretende Zentralbankchefin Cecilia Skingsley jetzt in Stockholm. Man stünde allerdings noch ganz am Anfang und müsse die Konsequenzen einer digitalen Währung untersuchen, sagte sie der „Financial Times“.

Vor allem die Folgen für die finanzielle Stabilität müssten genau abgewogen werden. Es gebe dabei noch viele unbeantwortete Fragen: Würden die Bürger bei Einführung der E-Krone, wie Skingsley die digitale Währung nennt, ein Konto bei der Zentralbank einrichten? Gäbe es Zinsen? Wie solle die Währung überhaupt konzipiert werden? Als Karte, die man aufladen kann, als App oder als etwas anderes? „Gar nichts zu tun ist keine Alternative“, so die Vize-Zentralbankchefin. Sie rechnet damit, dass in rund zwei Jahren ein Großteil der Fragen beantwortet sein wird. Eines macht sie aber auch klar: Ein vollständiger Ersatz für das Bargeld wird die E-Krone nicht werden.

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