Trump knüpft sich Amazon vor

Dienstag, 09.01.2018 10:45 von Benjamin Feingold

Gastbeitrag von Benjamin Feingold

Amazon ist jetzt auch ins Visier des US-Präsidenten Donald Trump geraten. In einem Tweet hat er neulich angemahnt, dass Amazon zu wenig für seine Postdienste bezahlt - ein Vorbote für ein schwieriges Jahr 2018?

Mit Kursgewinnen von mehr als 50 Prozent gehört die Amazon-Aktie zu den Outperformern am US-Markt 2017. Der S&P 500 schaffte dagegen nur ein Plus von rund 20, die Nasdaq von 29 Prozent. Auch operativ lief es für Amazon hervorragend, für die Einzelhandelskonkurrenz dagegen weniger. Mit seinen Online-Aktivitäten verändert der weltgrößte Einzelhändler den gesamten US-Einzelhandel weiterhin sehr drastisch. Zahlreiche stationäre Konkurrenten können mit dem Internethändler nicht mithalten und mussten gar Insolvenz anmelden. Auch vom Weihnachtsgeschäft hat sich Amazon das größte Stück vom Kuchen abgeschnitten. Laut US-Researchhaus GBH Insights hat der weltweit größte Einzelhändler zwischen 45 und 50 Prozent aller feiertagsbedingten Onlineumsätze in den USA auf sich vereinen können. Im Vorjahr waren es 38 Prozent. Eines der am stärksten verkauften Produkte war ein Haushaltsroboter im Wert von knapp 700 USD. Vor allem das Geschäft mit den bevorzugten Prime-Kunden lässt Amazon so dominieren. Die E-Commerce-Verkäufe stiegen im Gesamtjahr 2017 um beachtliche 18 Prozent. Auch wenn Amazon weiterhin den Onlinehandel bestimmt, konnten Wettbewerber vereinzelt aufholen. Wal-Mart etwa hat seinen Anteil am Weihnachtsgeschäft in etwa verdoppelt.


Trump heizt ein

Just nach einem so erfolgreichen Jahr mischte sich US-Präsident Trump ein und griff Amazon an. Warum verlange die US-Post so wenig Geld für die Lieferungen von Amazon, obwohl das Unternehmen Milliardenverluste erwirtschaftet?, fragte er neulich via Twitter. Tatsächlich soll die amerikanische Post Analystenschätzungen zufolge deutlich preiswerter sein als die Konkurrenz, etwa UPS. Diese Lieferdienste nutzt Amazon gerne für die „letzte Meile“ zum Kunden, also für die direkte Auslieferung, UPS hatte 2016 noch rund 40 Prozent dieser Lieferungen übernommen. Amazon plant aber bereits ohne Post oder UPS und will mit eigenem Personal die Waren direkt zum Kunden bringen.


Anlagealternativen

Die Aussagen Trumps haben zu einer gestiegenen Unsicherheit in der Amazon-Aktie geführt. Anleger können hiervon mit Discountzertifikaten profitieren, da sich die Konditionen dadurch tendenziell verbessert haben. So bietet das über mein-zertifikat.de emittierte 6-monatige Discountzertifikat mit der WKN VL6WW1 eine maximale Renditechance von 16,4 Prozent jährlich. Der Cap liegt fünf Prozent über dem aktuellen Amazon-Kurs und bietet somit moderate Partizipationsmöglichkeiten.


Rechtliche Hinweise:
Diese Informationen stammen alleine vom Gastautor und müssen nicht der Einschätzung der Bank Vontobel Europe AG oder einer anderen Gesellschaft der Vontobel-Gruppe entsprechen. Die weitere Unternehmensentwicklung ebenso wie der Kursverlauf der Aktien ist von einer Vielzahl unternehmensinterner, branchenspezifischer & ökonomischer Faktoren abhängig. Jeder Anleger muss das Risiko entsprechender Kursverluste bei seinen Anlageentscheidungen mitberücksichtigen.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

Allein maßgeblich sind die jeweiligen Wertpapierprospekte, die beim jeweiligen Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, bzw. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, D-40212 Düsseldorf, kostenlos erhältlich bzw. im Internet unter www.vontobel-zertifikate.de bzw. www.hsbc-zertifikate.de zum Download verfügbar sind. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.

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Amazon als Basiswert festlegen.

 

Im zweiten Schritt wird zwischen physischer Lieferung oder Barausgleich gewählt.

 

Anschließend nur noch die Laufzeit und den Cap festlegen.

 

Nun können die Konditionen der angeschlossenen Emittenten verglichen werden. Durch verändern der Parameter lässt sich das Chance-Risikoprofil genau auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Anschließend kann das Produkt bestellt und kurze Zeit später gehandelt werden.

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Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor

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Benjamin Feingold betreibt zusammen mit Daniel Saurenz das preisgekrönte Investmentportal Feingold Research (feingold-research.com). Für ihre Anlageideen und Strategien nutzen sie die Emissionsplattform mein-zertifikat.de intensiv. In dieser Kolumne erläutert Benjamin Feingold seine Investmentideen und wie man sie bei mein-zertifikat.de umsetzen kann.

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