SDAX® Aktien hebeln - diese 5 Aktien sollten Anleger kennen

Montag, 14.03.2016 16:45 von

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Häufig zieht besonders der deutsche Leitindex DAX® die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Dabei gibt es speziell in Deutschland Indizes die gemessen an diesem eine bessere Performance aufweisen. Hier lohnt der Blick in die zweite beziehungsweise dritte Reihe. Speziell kleinere Werte bieten dabei vereinzelt ein großes Kurspotenzial, bei einer geringeren Volatilität als etwa bei Deutschlands Leitindex.

SDAX® schlägt den großen Bruder
Auch wenn man mit der Wertentwicklung beim deutschen Leitindex mittel- bis langfristig zufrieden sein kann - auf 5-Jahressicht notiert der Index bei einem Plus von rund 30,89% - büßte dieser jedoch speziell in den letzten zwei Monaten stark an Wert ein und notierte zuletzt auf Jahressicht bei 17,40 Prozent im Minus. Blickt man nun hingegen auf den SDAX®, welcher 50 kleinere Unternehmen, die sogenannten Small Caps, beinhaltet, welche jenen aus dem MDAX® hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung und Umsatz folgen, so ergibt sich dabei ein anderes und durchaus überraschendes Bild. Hier liegt die Rendite auf Jahressicht bei einem kleinen Plus von 1,65 Prozent. Auf 5-Jahressicht notiert dieser Wert sogar bei einer positiven Rendite von 67,32 Prozent Dies übertrifft die im gleichen Zeitraum erzielten DAX®-Rendite um rund 27 Prozent (Stand: 14.03.2016).

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Hinzu kommt - was wohl am bemerkenswertesten scheint - das sich dies bei einer geringeren Volatilität, sowohl auf Jahres- als auch auf 5-Jahressicht zu ereignete. Die Volatilität, die in den Worten des in der Marktbeobachtung bereits thematisierten Börsengururs Banjamin Graham ausgedrückt, die Möglichkeit des permanenten Verlustes des eingesetzten Kapitals bezeichnet, notiert im DAX® wesentlich höher als beim SDAX®. Dies scheint besonders vor dem Hintergrund der in den Indizes enthaltenen Werte insofern als erstaunlich, als dass die im SDAX® gelisteten mittelgroßen und kleineren Unternehmen gegenüber den arrivierten "Blue Chips", jenen Milliardenkonzernen, welche ein seit Jahrzehnten gefestigtes Geschäftsmodell und eine große Marktmacht in ihren Branchen aufweisen können, gemeinhin als deutlich spekulativer gelten. So lag die Volatilität beim SDAX® in den letzten zwölf Monaten im Schnitt bei 19,85 Prozent, während diese im DAX® bei 25,33 Prozent notierte. Im Fünf-Jahreszeitraum lag der Wert beim DAX® bei 48,36 Prozent wogegen der SDAX® nur rund 36,31 Prozent aufwies. Der SDAX® hat es somit geschafft dem Anleger mehr Rendite mit weniger Risiko zu ermöglichen. (Stand: 13.03.2016).

Dieses Phänomen ist speziell auf schnellere Neugewichtung des SDAX® im Zuge der Eingliederung neuer aufstrebender Unternehmen und dem gleichzeitigen Ausschluss im Zuge schwächerer Werte, welche durch die abnehmende Attraktivität auch entsprechend schnell die für eine Listung im Index benötigten Umsätze einbüßen, zurückzuführen. Im DAX® hingegen werden auch die großen Verlierer aufgrund weiterhin hohen Umsätze und Marktvolumina weiterhin im Leitindex geführt und schmälern somit die Gesamtrendite.

Risiken nicht vernachlässigen
Auch wenn die Gesamtrendite des Nebenwerte-Indizes als verlockend erscheint und eine Investition dem Anleger somit in der Vergangenheit ein sattes Kursplus erbrachte, bleibt zu beachten, dass bei einem Investment in Einzeltitel durchaus ein erhöhtes Risiko großer Kursbewegungen besteht. Verabschiedet sich hier ein Investor in kurzer Zeit aus einem Wert, der in diesem Segment oft eine vergleichsweise geringere Liquidität aufweist, so kann dies mitunter für starke Kursbewegungen sorgen. Diese kann jedoch ebenfalls den Nährboden für positive Kurssprünge darstellen. Denn sollte ein aufstrebendes Unternehmen mit starken Zahlen das Interesse der Investoren auf sich ziehen, so kann dies schnell zu beachtenswerten Kursverläufen führen, wie zuletzt bei Grenkeleasing geschehen. Innerhalb nur eines Jahres legte der Kurs der Badener Leasinggesellschaft um rund 65,30 Prozent (Stand: 13.03.2016) zu. Ein Grund mehr neben stark im Fokus stehenden DAX® Werten auch einen Blick in die dritte Reihe deutscher Aktien zu werfen. Dazu stehen diesmal besonders die Werte aus dem SDAX® im Blickfeld, die sowohl eine bereits eine starke Entwicklung gezeigt haben, als auch jene, die nach Kursrückgängen in der Vergangenheit ein gewisses Erholungspotenzial aufweisen.

Grenkeleasing
Die Grenkeleasing die zu den führenden deutschen Anbietern von IT-Leasing zählt, konnte zuletzt durch starke Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 auf sich aufmerksam machen. Das Unternehmen, das ein spezialisierter Dienstleister für die Finanzierung von IT-Produkten und die weitere Vertriebsunterstützung, insbesondere für Small-Ticket-IT-Produkte wie Notebooks, PCs und Bildschirmen ist, konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die profitable Entwicklung der Vorjahre erfolgreich fortsetzen. Dabei lag der Konzerngewinn der Badener bei 80,8 Mio. EUR, was einem sehr deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 24,3 Prozent (2014: 65,0 Mio. EUR) entsprach. Damit wurde sogar die im Bericht zum dritten Quartal erneut angehobene Prognosespanne von 78 - 80 Mio. EUR ein weiteres Mal übertroffen. Hebelprodukte, an denen Sie überproportional an der Kursentwicklung von Grenkeleasing partizipieren können, finden Sie hier.

Grenkeleasing

Quelle: Thomson Reuters, Stand: 14.03.2016

Hamburger Hafen
Der führende Hafenlogistik-Konzern Nordeuropas blickte zuletzt auf getrübte Zeiten zurück. Die Gesellschaft, die Immobilien am Standort Hamburg entwickelt und vermietet, erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von gut 1,1 Mrd. Euro und ein Betriebsergebnis von rund 157 Mio. Euro, was einem Rückgang im Umsatz um 5 Prozent und beim Betriebsergebnis sogar von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprach. Wesentliche Ursachen für diese Rückgänge waren die Wirtschaftskrisen in Russland und der Ukraine, das deutlich verhaltenere Wirtschaftswachstum in China sowie anhaltende Restriktionen im Bereich der Infrastruktur insbesondere durch die erneute Verzögerung der Fahrrinnenanpassung der Elbe. Aufgrund der staken Kursverluste der letzten Zeit, gehörte die Aktie zuletzt zu den Verlierern des SDAX, was dieser jedoch ebenfalls ein sehr hohes Erholungspotenzial einräumt, sobald sich die Vorzeichen in Russland oder China zu einem besseren verändern. Hebelprodukte, an denen Sie überproportional an der Kursentwicklung der Aktie von Hamburger Hafen partizipieren können, finden Sie hier.

Hamburger Hafen

Quelle: Thomson Reuters, Stand: 14.03.2016

Wacker Neuson
Die in München ansässige Wacker Neuson SE, kann auf eine lange Historie zurückblicken. 1848 als Schmiede gegründet, entwickelte sich der Konzern zu einem weltweit tätigen Akteur der Baumaschinen- und Baugeräteindustrie. Das Geschäft umfasst dabei die Entwicklung, die Produktion, den Vertrieb, die Vermietung sowie die Reparatur und Wartung von qualitativ hochwertigen Baugeräten und Baumaschinen. Nachdem noch im Sommer 2015 die positiven Prognosen durch den Vorstand bestätigt wurden, veranlasste speziell das eingetrübte Geschäftsumfeld in den Emerging Markets den Konzern zu einer Revidierung der zuvor getätigten Prognosen. Im Zuge der Gewinnwarnung, nach welcher der Umsatz 2015 nicht wie geplant 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro, sondern nur noch 1,35 bis 1,4 Milliarden Euro erreichen wird und der Gewinn von bisher erwarteten 9,5 bis 10,5 Prozent auf nur noch mit 7 bis 8 Prozent geschätzt wird, wurde der Aktienkurs zuletzt stark in Mitleidenschaft gezogen. Bleibt nun abzuwarten ob dies nicht eine zu starke Reaktion darstellte. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Konzern noch immer solide Zahlen vorweisen kann. Hier finden Sie Hebelprodukte, an denen Sie überproportional an der Kursentwicklung von Wacker Neuson partizipieren können.

Wacker Neuson

Quelle: Thomson Reuters, Stand: 14.03.2016

SIXT
Der international tätige Mobilitätsdienstleister, dessen Kerngeschäft im Rahmen des Mietwagenservices durch weitere Dienstleistungen rund um den Mobilitätsbereich ergänzt wird, konnte auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Speziell die Auslandsexpansion etwa im weltgrößten Auto-Vermietmarkt USA wächst kräftig. Die Münchener, die außerdem mit dem eigenen und persönlichen Fahrdienst MyDriver eine Festpreisalternative zu Taxis anbietet, revidierte bereits im November das erwartete Jahresergebnis vor Steuern nach oben. Nach 157 Millionen Euro im Vorjahr soll dieses nun für das abgelaufene Jahr auf mindestens 180 Millionen Euro angestiegen sein. Der Sixt-Konzern, der mehr als 70 Prozent des europäischen Marktes durch eigene Tochtergesellschaften abdeckt und damit zu den größten Autovermietern in Europa zählt, kann somit seinen Erfolgskurs weiter fortsetzen und optimistisch in die Zukunft blicken. Hebelprodukte, an denen Sie überproportional an der Kursentwicklung von Sixt partizipieren können, finden Sie hier.

SIXT

Quelle: Thomson Reuters, Stand: 14.03.2016

MLP
Die MLP AG, mit Sitz im baden-württembergischen Wiesloch, definiert sich als eine strategische Holding der MLP Gruppe, einem führenden Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa. Der Konzern, der einst in Deutschlands Leitindex geführt wurde, machte zuletzt mit einer Gewinnwarnung für das 3. Quartal des ablaufenden Geschäftsjahres auf sich aufmerksam. Bereits im Oktober schien klar, dass das Ziel den Betriebsgewinn 2014 von 39 Millionen Euro leicht zu übertreffen, nicht erfüllt werden könne. Die MLP Gruppe die seine Private-Finance Services vorrangig jungen Ingenieuren, Juristen, Medizinern, Wirtschaftswissenschaftlern, Studenten und vermögenden Privatleuten anbietet und somit der größte Makler Deutschlands und in Europa führend im Finanzmanagement für anspruchsvolle Privatkunden ist, sieht sich schon länger schwierigen Zeiten gegenüber. Nun bleibt abzuwarten ob das traditionell stärkere 4. Quartal die Geschäftsentwicklung noch einmal verbessern konnte und so auch einen positiven Impuls im Hinblick auf den zuletzt stark gebeuteten Aktienkurs geben kann. Hebelprodukte, an denen Sie überproportional an der Kursentwicklung von MLP partizipieren können, finden Sie hier.

MLP

Quelle: Thomson Reuters, Stand: 14.03.2016

Beim Erwerb von Anlagezertifikate und Hebelprodukten sollten Anleger unbedingt auf das Risiko, sowie die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten achten. Weitere Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Quelle: HSBC


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