„Schnell“ ist nicht schnell genug - Gegen einen Hochleistungsrechner kommt der Mensch nicht an!

Montag, 28.11.2016 12:01 von

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die sehr aktiven Händler unter Ihnen senden mir gelegentlich Ihre eigenen Trading-Pläne, worüber ich mich freue. Bei noch relativ unerfahrenen Tradern findet sich dann und wann ein Plan darunter, der fast so alt ist die die Börse selbst und zu schön klingt um wahr zu sein. Leider funktioniert er nicht.

Newstrading light
Der Ablauf klingt eigentlich relativ simpel: Man nehme einen wichtigen Termin, an dem Daten oder eine Entscheidung verkündet wird, die vermeintlich sicher den Markt in die eine oder andere Richtung treiben werden. Dann platziere man sowohl einen Sell-, als auch einen Buy-Stopp und dementsprechende Take- Profits und Verlustbegrenzungen. Ein nachvollziehbarer Handelsansatz. Allerdings gibt es ein Problem.

Die HFT-Händler
Mit QTrade habe ich einen Handelspartner, der mir durchgehend faire Kurse und darüber hinaus eine extrem stabile Handelsplattform bietet. Beim Broker liegt das Problem also nicht. Der wahre Gegner sind die sogenannten Hochfrequenz-Trader bzw. ihre Handelsprogramme. In dem Buch „Flash Boys“ von Bestsellerautor und Wall-Street-Kritiker Michael Lewis sind u. A. Geschichten wie die vom US-Cheftrader der Royal Bank of Canada, Brad Katsuyama, beschrieben. Katsyuama bemerkte, dass, jedes Mal wenn er Aktien verkaufen wollte, diese genau in diesem Moment billiger wurden. Der umgekehrte Effekt widerfuhr ihm bei Kaufabsichten. Reiner Zufall? Keinesfalls, wie er später erfuhr.

Wir stehen in der Reihe ganz hinten
HFT-Händler haben permanent einen Vorsprung und wenden dabei eine Reihe von Tricks an. Sie wissen beispielsweise über welche Glasfaserkabel reguläre Trades laufen und wie lange sie dafür brauchen - und überholen sie dann dank hochgezüchteter eigener Computer, direkt in der unmittelbaren Nähe der einzelnen Börsen platziert. Mittlerweile unterstützen selbst Branchengrößen wie Goldman Sachs Projekte wie die IEX, an der alle Teilnehmer mit derselben Geschwindigkeit handeln können sollen. Aber seien Sie sicher, wann immer es an der Börse um Millisekunden geht, werden Privatanleger das Nachsehen haben.


Erfolgreiche CFD-Trades wünscht Ihnen

Ihre
CFD-Brief Redaktion
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