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Nachhaltigkeit ist kein Modethema mehr

Sonntag, 13.08.2017 12:20 von

Vor gut zwei Jahren wurde bekannt, dass Volkswagen seit Jahren die Abgaswerte seiner Dieselfahrzeuge manipulierte. Der Skandal um den Wolfsburger Konzern hat auch Investoren aufgeschreckt. Das Thema Nachhaltigkeit bei der Anlageentscheidung bekam einen neuen Stellenwert. Schon länger spielen dabei nicht mehr nur ökologische Kriterien eine Rolle. Auch soziale Komponenten, Corporate-Governance-Themen, das Wirken des Unternehmens auf die Gesellschaft sind wichtige Faktoren, auf die geachtet wird.

Das Umdenken der Investoren ist auch im ETF Bereich zu sehen. Die Nachfrage nach nachhaltigen ETFs zog stark an. Ihr Volumen hat sich seitdem 2013 fast verzehnfacht auf 3,2 Milliarden Euro.

Der Trend ist klar steigend. Nachhaltigkeit ist für uns kein Modethema mehr, sondern ein wesentliches Investmentthema, das zu neuen Qualitätsstandards bei der Bewertung von Unternehmen führen wird.

Der Fokus der Hamburger Otto M. Schröder Bank ist beim Handelsblatt Musterdepot die Geldanlage mit dem Nachhaligkeitsfaktor. "Unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien der Themengebiete Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG-Ansatz) werden die Investments ausgewählt. Dabei wird aktiv gemanagt, gleichzeitig werden jedoch strategisch langfristig Positionen gehalten."

Nachgefragt werden Nachhaltigkeits-ETFs mittlerweile von einem breiten Kundenkreis. Zunächst waren es die großen Assetmanager, die zum Beispiel Lösungen mit Fokus auf Nachhaltigkeit (Social Responsible Investment, kurz SRI) eingesetzt haben. Dann kam die Nachfrage von Versicherungen, die in ihren Fondspaletten der fondsgebundenen Policen auch SRI-ETFs aufnehmen und damit auf den Bedarf von Privatkunden reagieren. Auch Stiftungen und kirchliche Investoren zählen zu den Interessenten und nicht zuletzt Privatbanken, die zunehmend Vermögensverwaltungsmandate anbieten, die auf Nachhaltigkeit basieren.

Es gibt neben den ESG und SRI Ansätzen haben auch die Themen Energie, Umwelt und Wasser. Mit einem Wasserfonds, wie den Pictet Water oder dem iShares S&P Global Water ETF können Anleger in die Zukunftsbranche Wasserwirtschaft einsteigen. Limitiertes Angebot und steigende Nachfrage machen Wasser auch als Investment interessant.

Wer gleichzeitig Wert auf den Aspekt „Nachhaltigkeit“ legt, sollte die Investitionskriterien des jeweiligen Fonds genau studieren. Nur so kann man sichergehen, dass z.B. nicht in Unternehmen wie Nestlé, Danone oder Coca-Cola investiert wird – sie verdienen am Abfüllen von Trinkwasser in Plastikflaschen.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank AG
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Sönke Niefünd, M.Sc. 

Otto M. Schröder Bank AG 

Telefon:  (040) 359 28 164
Telefax:  (040) 359 28 101
Mobil:    (0175) 523 57 59
E-Mail:   soenke.niefuend@schroederbank.de
Internet: www.schroederbank.de

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor

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Sönke Niefünd verantwortet bei der hanseatischen Privatbank Otto M. Schröder Bank AG den Bereich der Vermögensverwaltung. Der Anlagestratege studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und HHL Business School in Leipzig. Beruflich hat Herr Niefünd in Zürich und London gewirkt. Er ist Autor des Handelsblatt Musterdepot Privatbank.