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Märkte unsicher über weiteren Fed-Kurs

Donnerstag, 12.01.2017 19:53 von

Über den weiteren Kurs der US-Notenbank ist eine gewisse Verunsicherung an den Kapitalmärkten eingetreten. Das in der vergangenen Woche veröffentlichte Protokoll der Federal Reserve Bank (Fed) über deren Dezember-Sitzung macht deutlich, dass die in Aussicht gestellten und bereits eingepreisten Zinserhöhungen noch nicht in Stein gemeißelt sind. Laut der Mitschrift der Fed-Sitzung gehen die Währungshüter zwar mehrheitlich davon aus, dass sich die US-Konjunktur besser entwickeln könnte als bisher angenommen. Jedoch wiesen die Teilnehmer darauf hin, dass noch erhebliche Unsicherheiten über den wirtschaftspolitischen Kurs der künftigen US-Regierung bestünden und kritisierten u.a. auch die Dollarstärke.

Allerdings: Sollte sich die US-Konjunktur besser entwickeln als erwartet, könnte die US-Notenbank auch gezwungen sein, gegenzusteuern und die Zinsen rascher anzuheben. Dieses Szenario hat in den vergangenen Wochen den US-Dollar immer stärker werden lassen. Doch dieser Trend ist momentan gebrochen, so dass Zweifel an rasch steigenden Zinsen angebracht sind.

Wie schwierig das Marktumfeld auch für Notenbanken ist, verdeutlicht die Tatsache, dass die US-Notenbank für 2016 „lediglich“ rund 92 Mrd. US-Dollar an das Finanzministerium in Washington überweisen wird, denn im Vorjahr waren es noch 97,7 Mrd. US-Dollar.

Rechtliche Hinweise/Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG: www.bondboard.de/Newsletter/Disclaimer

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

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Klaus Stopp ist Head of Market Making Bonds bei der Baader Bank AG. Baader betreut an den Börsenplätzen Berlin, Frankfurt und München u.a. den Handel mit Anleihen und betreut Deutschlands führende Anleihen-Website Bondboard.
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