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Lufthansa-Höhenflug vor dem Ende?

Freitag, 08.09.2017 15:19 von

mein-zertifikat.de


Die Aktie der Lufthansa ist auf ein 20-Jahreshoch gestiegen. Dabei profitiert die Aktie nicht allein vom aktuellen Reiseboom, sondern auch von der Euro-Stärke und der Chance auf eine Übernahme von Air Berlin. Misslingt diese jedoch, steckt Enttäuschungspotenzial in der Aktie.

Während die meisten DAX-Aktien unter dem zuletzt kräftig gestiegenen Euro ächzen, kann die Lufthansa ihr Glück kaum fassen. Denn mit dem starken Euro kauft sie als Importeur günstig ein, allen voran beim Kerosin, das ohnehin durch den jüngsten Ölpreisrückgang preiswert ist. Daher hat die Kranich-Linie im ersten Halbjahr Rekordzahlen eingeflogen, der Gewinn stieg auf mehr als eine Milliarde Euro. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat in diesem Jahr einiges in die richtigen Bahnen gelenkt und damit den Erfolg erst ermöglicht. So konnte der Tarifkonflikt mit den Piloten beigelegt werden, eine langfristige Streikpause sollte Ruhe geben. Außerdem heizt man mit der Billigflugtochter Eurowings Konkurrenz mächtig ein.

Wer bekommt Air Berlin?
Jetzt kommt auch noch die Insolvenz von Air Berlin hinzu und die damit verbundene Hoffnung auf eine Übernahme des einstigen Konkurrenten. Doch das ist kartellrechtlich nicht einfach, denn bestimmte Start- und Landerechte müsste die Lufthansa wohl abgeben, da sonst monopolartige Marktstellungen zustande kämen. Am interessantesten dürften die Langstreckenverbindungen von Air Berlin für die Lufthansa sein. Ob sie den Zuschlag bekommt, ist aber nicht sicher, auch wenn mit Ryanair und dem Luftfahrtunternehmer Wöhrl zwei Bieter ausgestiegen sind. Heißer Konkurrent für die Lufthansa bei der Übernahme von Air Berlin ist Condor, die zu Thomas Cook gehören. Condor ist Medienberichten zufolge sogar an einer Komplettübernahme von Air Berlin interessiert, was kartellrechtlich leichter zu lösen ist als wenn nur Teile heraus gekauft werden, wie es die Lufthansa vorhat.

Auch wenn Lufthansa immer noch ein heißer Kandidat für eine Air Berlin-Übernahme ist, gilt dies noch nicht als ausgemacht. Genau hier steckt trotz der günstigen Umfeldes Enttäuschungspotenzial für die Lufthansa-Aktie. Schließlich ist der Titel seit der Verkündigung der Insolvenz am 15. August um rund zehn Prozent nach oben geschossen. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von mehr als 70 Prozent in den Büchern. Wer nach dieser Kursrally vorsichtiger agieren will, kann statt eines Direktinvestments Zertifikate wie Capped Bonuszertifikate einsetzen. Mit einem solchen Papier können Anleger von leicht steigenden Aktienkursen profitieren, allerdings ist die Gewinnmöglichkeit auf den Cap begrenzt. Gleichzeitig schützt eine unter dem aktuellen Kurs liegende Barriere vor Verlusten bei leichten Kursrückgängen.

Hinweis:
Diese Informationen stammen alleine vom Gastautor und müssen nicht der Einschätzung der Bank Vontobel Europe AG oder einer anderen Gesellschaft der Vontobel-Gruppe entsprechen. Die weitere Unternehmensentwicklung ebenso wie der Kursverlauf der Aktien ist von einer Vielzahl unternehmensinterner, branchenspezifischer & ökonomischer Faktoren abhängig. Jeder Anleger muss das Risiko entsprechender Kursverluste bei seinen Anlageentscheidungen mitberücksichtigen.


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Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor

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Benjamin Feingold betreibt zusammen mit Daniel Saurenz das preisgekrönte Investmentportal Feingold Research (feingold-research.com). Für ihre Anlageideen und Strategien nutzen sie die Emissionsplattform mein-zertifikat.de intensiv. In dieser Kolumne erläutert Benjamin Feingold seine Investmentideen und wie man sie bei mein-zertifikat.de umsetzen kann.

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