Kupfer – da geht was

Dienstag, 20.09.2016 05:17 von



Der Kupferpreis konsolidiert – noch. Doch aus technischer und auch fundamentaler Sicht ist eine Aufwärtsbewegung gerechtfertigt!

So sehen es jedenfalls die Unicredit-Analysten. Ein Preis unter 4600 US-Dollar sei nur ein Teil der vorliegenden Bodenbildung. Die Nachfrage aus China ist solide und der Preis des Metalls könnte aktuell durch Arbeitskämpfe in Chile gestützt werden.

Hauptproduzent des roten Metalls ist Chile. 2015 wurden dort 5,7 Millionen Tonnen Kupfer produziert, dies trotz Erdbeben, schwerer Regenfälle und Streiks. An zweiter Stelle steht China, der weltweit größte Kupferverbraucher mit 1,75 Millionen Tonnen Kupfer.

An dritter Stelle steht Peru mit einer Kupferproduktion von 1,6 Millionen Tonnen. In 2014 waren es nur 1,38 Millionen Tonnen Kupfer. Es folgen die USA mit 1,25 Millionen Tonnen des Industriemetalls – gegenüber 2014 eine Verringerung um acht Prozent. Platz fünf besetzt der Kongo, der erstmals seit sechs Jahren eine niedrigere Produktion zu verzeichnen hatte. Auf Platz sechs folgt Australien mit knapp einer Million Tonnen Kupferproduktion.

Dort in down under befindet sich beispielsweise das Gold-Kupfer-Projekt Cloncurry und daneben das Roseby South-Projekt von Altona Mining - http://rohstoff-tv.net/c/mid,3508,Information_und_amp%3B_Dokumentation/?v=286623 -. Bei letzterem wurde gerade eine hohe Kupfer-Anomalie entdeckt. Derzeit besitzt die bestens finanzierte Gesellschaft Ressourcen von 1,65 Millionen Tonnen Kupfer. Die neuen Entdeckungen könnten diese langfristig durchaus erhöhen.

In der Hitliste der größten Kupferproduzenten folgen dann Russland, Kanada, Sambia und Mexiko. Letztere mit immerhin noch 550.000 Tonnen Kupfer. In Mexiko zum Beispiel produziert seit kurzem Cyprium Mining - http://rohstoff-tv.net/c/mid,4419,Nachrichten/?v=296289 - in seiner Silber-Kupfer-Mine Potosi in Chihuahua, in einem der besten Metallproduktionsgebiete in Mexiko.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.


Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte





Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen.



Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor

RSS-Feed
Jörg Schulte betreibt die Internetseite js-research.de und beschäftigt sich speziell mit Bergbauunternehmen und Minenaktien aus allen Entwicklungsstufen. Zu den Unternehmen aus seiner Beobachtungsliste werden kontinuierlich Updates, Artikel über die Geologie und dem operativen Geschäft veröffentlicht. Dadurch sollen die Leser aktuelle Hintergrundinformationen erhalten, die sie anregen sollen, sich im Eigenstudium tiefer einzuarbeiten. Auf seiner Internetseite können Sie sich für den kostenlosen & unverbindlichen Newsletter eintragen, der Sie zeitnah über aktuelle Geschehnisse zu Werten aus der Beobachtungsliste und dem Rohstoffmarkt informiert.
www.js-research.de