Japan wird Uranpreis anstoßen

Donnerstag, 22.09.2016 05:35 von


Der Uranpreis erfreut die Produzenten noch immer nicht. Doch könnte es sich dabei um „die Dunkelheit vor der Morgendämmerung“ handeln.

Von 42 Reaktoren sind in Japan derzeit nur drei am Netz. Dass weitere Kernkraftwerke dort ihre Arbeit wieder aufnehmen werden, ist nur eine Frage der Zeit. Die Wiederbelebung von 25 Reaktoren ist bereits auf dem Weg. Somit könnte Japan sich zum Wendepunkt für einen steigenden Uranpreis entwickeln.

Eine Versorgungsknappheit scheint für die nächsten Jahre aber auch aufgrund der steigenden Reaktorzahlen in den USA, China und Indien sehr wahrscheinlich. Die Nachfrage nach Uran – derzeit werden weltweit 62 neue Atomkraftwerke gebaut – sollte sich also erhöhen.

Auch die Angebots-Seite darf nicht vergessen werden. In 2015 kamen zwei Drittel des Urans aus nur 15 Minen. Vier davon gehören hauptsächlich Cameco. Eine der größten Uranreserven beinhaltet die Cigar Lake Mine. Als es dort 2006 zu massiven Problemen mit Wasser kam, stieg der Uranpreis rasant auf rund 137 US-Dollar je Pound an. Entstehen also Unsicherheiten bezüglich eines ausreichenden Uranangebotes, so kann es wieder schnell mal zu einem Preisschub kommen.

Das Athabasca-Becken in Saskatchewan im Norden Kanadas – eines der weltgrößten und uranreichsten Gebiete weltweit - ist nicht nur die Heimat der Cigar Lake Uranmine. Fission Uranium - http://www.commodity-tv.net/c/mid,3159,Companies_und_Projects/?v=288019 - befindet sich mit seinem Patterson Lake South Projekt ebenfalls dort. Das Sommerbohrprogramm ist abgeschlossen und brachte neben besten Ergebnissen noch die Entdeckung einer Vererzung unter der Triple R-Lagerstätte. Die Bohrungen werden fortgesetzt.

Auch Uranium Energy - https://www.youtube.com/watch?v=BD5iIfAqhNU - konzentriert sich auf Uranprojekte. Und zwar in Arizona, Colorado, New Mexiko, Texas und Paraguay und besitzt zudem die Hobson-Aufbereitungsanlage. Auch CEO Amir Adnani sieht beste Chancen für den Rohstoff Uran, kein Wunder angesichts der Angebots- und Nachfrageseite. „Wir sind in einer vollen Baisse," so seine Aussage zum Uran kürzlich.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.



Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte





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